Restauranttraum von Elisabeth Windbichler geplatzt. Elisabeth Windbichler hätte das Lokal von Siegi Krenosz übernehmen sollen: Jetzt scheiterte der bereits fixierte Deal an den notwendigen Investitionen.

Von Christian Feigl. Erstellt am 21. Januar 2020 (03:24)
Elisabeth Windbichler: „Kann Lokal nicht um jeden Preis übernehmen!“
NOEN

Vorbei ist der Traum vom neuen Restaurant im „Haus der Wirtschaft“ für Gastronomin Elisabeth Windbichler: Nachdem sie sich im Herbst bei einem Hearing als Neupächterin und Nachfolger von Siegi Krenosz durchgesetzt hatte, trennten sich nun überraschend noch vor dem Aufsperren die Wege der Kammer und der Unternehmerin.

Johann Ungersböck: „Wir sind finanziell nicht zusammengekommen!“
NÖN

Bestätigt wird das von der Wirtschaftskammer: „Die Gründe liegen in Investitionen, die eine neue Betriebsanlagengenehmigung und die Raumausstattung betreffen. Da sind wir im Endeffekt nicht mit der neuen Mieterin finanziell zusammengekommen“, erklärt Bezirksstellenleiter Johann Ungersböck im Gespräch mit der NÖN. Natürlich sei man ein wenig enttäuscht darüber, aber Ungersböck begrüße das offene Gespräch und die „Einigung im Guten!“

Das sieht auch Elisabeth Windbichler, die im Mediashop ihr Cafe-Restaurant „16 Grad“ betreibt, so: „Leider gab es beim Hearing noch keine genauen Zahlen die notwendigen Investitionen betreffend. Da war noch nicht klar, was diesbezüglich noch kommen würde!“

 Zukunft von Restaurant-Räumlichkeiten noch ungewiss

 Deshalb könne sie das Lokal auch nicht um jeden Preis übernehmen. Betonen möchte sie aber das gute Einvernehmen mit der Kammer und das Bemühen, eine Lösung zu finden. Unabhängig von dieser Entscheidung hätte sie aber ihr Lokal in der Hauptplatzpassage auf jeden Fall zugesperrt.

Wie es mit den Restaurant-Räumlichkeiten in der Wirtschaftskammer nun weitergehen soll, steht noch in den Sternen: „Wir wissen es selbst noch nicht. Die Änderungen bei der Betriebsanlage müssen durchgeführt werden, das ist halt eine Kostenfrage. Eine Entscheidung über die Zukunft wird wohl deshalb noch etwas länger dauern“, erklärt Ungersböck.

Bis dahin überbrücken Getränke- und Imbissautomaten das Gastro-Angebot für die Kursteilnehmer und Besucher des „Hauses der Wirtschaft“.

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