SPÖ verliert 3 Mandatare. Johann Mayerhofer, Gerd Schauer und Zukunftshoffnung Florian Dinhobl hören auf – Monika Sekulic und Comebacker Kurt Ebruster übernehmen ihre Sitze.

Von Christian Feigl. Erstellt am 06. September 2016 (05:53)
NÖN, privat
Treten zurück: Florian Dinhobl galt als Zukunftshoffnung und ist ein großer Verlust für die Partei. Gerd Schauer legt aus zeitlichen und privaten Gründen sein Mandat zurück. Ziehen in den Gemeinderat ein: Monika Sekulic kandidierte bereits für die Gemeinderatswahl 2015. Comebacker Kurt Ebruster, der in der Ära Gutterding ausschied.

Überraschender Personalabgang im großen Stil bei der SPÖ: Mit Florian Dinhobl, Gerd Schauer und Johann Mayerhofer legen gleich drei von dreizehn Gemeinderäten ihre Mandate zurück.

Während Mayerhofer dies bereits vor dem Sommer angekündigt hatte, kommt der Schritt seiner beiden Kollegen für die Öffentlichkeit doch etwas überraschend, galt doch vor allem Dinhobl, der in der burgenländischen Landesregierung als Jurist arbeitet, parteiintern als große Zukunftshoffnung.

Der selbst wollte seinen Schritt nicht kommentieren und verwies auf seinen Klubobmann Manfred Baba: „Dinhobl und Schauer müssen leider aus Zeitgründen aufhören, sie haben mir das vor ein paar Wochen gesagt. Leider konnte ich sie nicht zum Weitermachen überreden. Für uns ist das natürlich ein Verlust, aber wir werden versuchen, diesen mit den neuen Kräften zu kompensieren!“

Diese sollen bereits in der Gemeinderatssitzung am 26. September angelobt werden. Mit Monika Sekulic folgt eine bereits im Wahlkampf engagierte Kandidatin. Zudem wird es auch ein überraschendes Comeback geben: Kurt Ebruster, der in der Ära Gutterding nach Zwistigkeiten den Hut drauf haute, kehrt nun wieder zurück: „Mit seiner Erfahrung und seinem Wissen ist er eine große Bereicherung für uns“, so Baba. Da Johann Mayerhofer erst mit dem Tag der Sitzung sein Mandat zurücklegt, steht dessen Nachfolger noch nicht fest.