Seebenstein/Scheiblingkirchen: „Meilensteine“ im ehemaligen Naturpark

Erstellt am 23. Januar 2022 | 05:11
Lesezeit: 2 Min
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Die Umgebung rund um den Türkensturz soll durch das „Meilenstein“-Projekt wieder attraktiviert werden.
Foto: Petra Grabner
Gemeinden investieren ca. 347.000 Euro in die Region rund um den Türkensturz.
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Bis heute ist die Region rund um den Türkensturz oder den Teich in Seebenstein als Naturpark bekannt. Und das, obwohl dieses Gebiet die Benennung „Naturpark“ bereits im Jahr 2018 verloren hat. Mit einer gemeinsam gegründeten „ARGE“ der Gemeinden Seebenstein und Scheiblingkirchen-Thernberg möchte man den ehemaligen Naturpark wieder aufblühen lassen.

Konkret wollen der „ARGE“-Obmann, Seebensteins Vizebürgermeister Günter Haller (SPÖ) und sein Team ein Bindeglied zur Destination Wiener Alpen bilden. Wie das gehen soll? Mit einem „Meilenstein“-Projekt. Der Fokus liegt dabei auf der Einbringung verschiedenster Aktivitäten und Projekte in vier „Meilenstein“-Bereichen (siehe Infobox).

Regionale Potenziale und Ressourcen nutzen

In einem ersten Schritt sollen zwei „Meilenstein“-Rundwanderwege mit „Meilenstein“-Blicken, Visualisierungen sowie Stationen und Betrieben – wie etwa dem Waldhaus, der Hütte am Teich oder der Unterstandshütte am Türkensturz – entstehen.

Einer der Wanderwege führt zu den „Meilensteinen“ Burg Seebenstein und dem Türkensturz. Die Gehzeit beträgt hier rund drei Stunden. Beim zweiten Wanderweg sind die Schlüssellochspitze sowie die sogenannte Bärenhöhle als „Meilensteine“ ausgewiesen. Hier beträgt die Gehzeit ebenfalls rund drei Stunden. Entlang der beiden Wanderwege möchte man zudem die Infrastruktur ausbauen. Dazu gehört etwa auch die Sanierung des öffentlichen WCs in Gleißenfeld oder die Attraktivierung der Unterstandshütte am Türkensturz.

„Durch die laufende Weiterentwicklung des Angebots und die Nutzung der regionalen Potenziale werden mehr Gäste von den Vorzügen überzeugt, wovon schließlich die gesamte Region profitiert: Die regionale Wertschöpfung wird gestärkt und Arbeitsplätze werden gesichert“, zeigt sich auch ÖVP-Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Jochen Danninger von dem Projekt im Pittental überzeugt.

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