Obduktionsergebnis ließ auf sich warten. Nach dem Tod eines mutmaßlichen Tankstellenräubers durch Projektile aus Polizeiwaffen am späten Donnerstagabend in der niederösterreichischen Bezirksstadt Neunkirchen ließ das Ergebnis der Obduktion auf sich warten.

Erstellt am 04. Juli 2014 (19:25)
NOEN, Christian Feigl
Die Untersuchungen hatten Freitagnachmittag begonnen. Bis zum frühen Abend lag noch kein Ergebnis vor, sagte Polizeisprecher Johann Baumschlager auf Anfrage. Warum der später erschossene 21-Jährige die BP-Tankstelle in Wiener Neustadt berauben hatte wollen, blieb vorerst unklar. Man kenne noch kein Motiv, sagte Baumschlager. Befragungen der in den dramatischen Einsatz involvierten Polizisten von sechs Streifen aus den Bezirken Wiener Neustadt und Neunkirchen dauerten am Freitagabend an.

Mit den laufenden Ermittlungen waren Beamte des Bundesamtes zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK) und der Landespolizeidirektion Burgenland hinsichtlich des Schusswaffengebrauchs der Kollegen sowie des Landeskriminalamtes NÖ (Raub- und Tatortgruppe) befasst.