Trauer um Neunkirchens Willi Laszlo. Er war vielen nicht nur in Neunkirchen bekannt: Entweder von seiner langjährigen Tätigkeit im Rathaus, als Schiedsrichter auf den Fußballplätzen oder ambitionierter Sammler von Panini-Fußballstickern - jetzt ist Willibald ,,Willi" Laszlo im Alter von 74 Jahren verstorben.

Von Christian Feigl. Erstellt am 11. November 2020 (11:22)
Willi Laszlo verstarb am 9. November im 75. Lebensjahr.
Christian Feigl

Vor allem in der Zeit unter Bürgermeister Herbert Kautz prägte er das Bild des Neunkirchner Rathauses. Als Hausarbeiter war er immer der erste, der zeitig in der Früh kam und der letzte, der es verließ. ,,Ich habe den Job immer sehr gern gemacht, weil mir der Job mit den Menschen getaugt hat", verriet er damals angesichts seiner Pensionierung der NÖN.

Seine große Leidenschaft galt aber neben der Familie, wo er schon sehr früh und unter großem Schmerz den Verlust zweier Töchter beklagen musste, seinem Schrebergarten und dem Fußball. Als Kicker, Jugendtrainer, leidenschaftlicher Rapidfan und Schiedsrichter kannte er nicht nur die Fußballplätze der Region wie seine Westentasche, sondern war mitunter bei manchen Spielern, vor allem als strenger und konsequenter Schiri, gefürchtet.

In den vergangenen Jahren war Willi Laszlo auch immer wieder in der NÖN Redaktion gern gesehener Gast, um seine Paninipickerl-Tauschbörsen im Merkur-Markt zu bewerben. Er war der größte Sammler in der Stadt, siehe auch hier:

Willi Laszlo hinterlässt neben Gattin Gertraud, einen Sohn und eine Tochter sowie vier Enkelkinder und ein Urenkerl. Die Aufbahrung findet am Freitag ab 11 Uhr am Friedhof statt.