Neunkirchens Wirtschaftskammer hofft auf baldiges Lockdown-Ende

Bezirksstellenobfrau Monika Eisenhuber begrüßt die Wirtschaftshilfen, ortet aber Mängel bei Schnelligkeit.

Erstellt am 24. November 2021 | 04:30
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Monika Eisenhuber ist Obfrau der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle.
Foto: WK NÖ

Bleibt es tatsächlich bei den 20 Tagen Lockdown – oder wird er doch verlängert? Diese Frage dominiert aktuell den Alltag an der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle in Neunkirchen, sagt Obfrau Monika Eisenhuber. „Weil natürlich die Befürchtung schon da ist, dass die Zahlen in der Zeit nicht genug weit hinuntergehen.“

Besonders hart trifft es aus Eisenhubers Sicht einmal mehr Gastronomie und Dienstleister, der Handel könne sich durch „Click and Collect“-Angebote helfen: „Diese Möglichkeit wird vor allem regional wahrgenommen“, meint Eisenhuber.

Die angekündigten finanziellen Unterstützungen begrüßt die Wirtschaftskammer-Obfrau, „auch wenn es zuletzt bei der Schnelligkeit gehapert hat“. So gäbe es nach wie vor offene Anträge aus den letzten Lockdowns. Jedenfalls sollte man sich über die Möglichkeiten informieren: „Dazu bitte einfach bei der Wirtschaftskammer anrufen, wir schauen uns das gerne an“, lädt Eisenhuber ein.

In einem nachfolgenden Lockdown für Ungeimpfte – diesen stellte die Bundesregierung ja für Mitte Dezember in Aussicht – dürften jedenfalls nicht die Betriebe für die Kontrolle der 2G-Regel zuständig sein, mahnt Eisenhuber ein: „Das darf nicht an uns hängen bleiben, das wäre Wahnsinn!“

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