Dorferneuerungsverein: Kraschitzer warf Handtuch. Langzeitobmann trat aus Alters- und gesundheitlichen Gründen zurück. Markus Kellner soll ihm nachfolgen.

Von Christian Feigl. Erstellt am 22. Januar 2021 (03:55)
Sepp Kraschitzer, hier bei einer Baumspende mit ÖVP-Bürgermeister Herbert Osterbauer, hat sein Amt als Obmann der Dorfgemeinschaft zurückgelegt.
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Überraschender Rückzug von der Spitze des Peischinger Dorferneuerungsvereins: Langzeit-Obmann Josef „Sepp“ Kraschitzer legte noch vor der Generalversammlung seinen Vorsitz zurück, bleibt dem Verein aber als Mitglied erhalten: „Zum einen bin ich gesundheitlich nicht so fit, wie ich das gerne hätte, zum anderen ist es an der Zeit, für Jüngere Platz zu machen“, begründet der 65-Jährige seine Entscheidung gegenüber der NÖN.

Interimistisch wird nun sein Stellvertreter Markus Kellner die Geschicke des Vereins bis zur Generalversammlung leiten. Kellner ist auch der Wunschnachfolger von Kraschitzer als Obmann: „Ein super Typ, der die Funktion sehr gut ausüben kann.“ Kellner selbst will sich bis zur offiziellen Neuwahl nicht dazu äußern.

Der scheidende Obmann geht mit einem lachenden und weinenden Auge: „Es war eine sehr schöne Zeit und wir haben sehr viel weitergebracht, aber es war natürlich auch mit viel Arbeit verbunden“, erinnert er sich an die vergangenen 25 Jahre, in denen er für den Verein tätig war. Und erinnert sich an die vielen Projekte, die dabei ins Leben gerufen wurden: „Angefangen vom Platz vor der Kirche über den Spielplatz bis hin zu den Oster- oder Weihnachtsaktionen!“ Kraschitzer fand mit seinen Anliegen bei der Politik stets ein offenes Ohr. Sein Erfolgsgeheimnis: „Wie man in den Wald hineinruft, so kommt es zurück.“ Auch ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer streut ihm verbal Rosen: „Ein engagierter Mitbürger, der sich immer für das Wohl der Peischinger eingesetzt hat!“