Feuerwehrmänner bei Wohnhausbrand verletzt. Ein vermeintlicher Kleinbrand durch eine Steckdose entpuppte sich zu einem größeren Feuerwehreinsatz, bei dem zwei Florianis verletzt wurden.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 19. November 2018 (12:55)

Montagfrüh wurde die FF Penk Altendorf zu einem Kleinbrand (Brand aus Steckdose) zu einem Wohnhaus im Ortskern von Penk alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte bot sich das Brandausmaß bereits weitaus größer. Fünf weiteren Feuerwehren mussten nachalarmiert werden.

Nachdem der Strom im brennenden Haus abgeschalten wurde, konnte die „brennende Steckdose“ vorerst gelöscht werden. Dabei stellte sich heraus, dass sich hinter der Rigipsverschallung bereits eine enorme Hitze anstaute. Nachdem die Verschalung geöffnet wurde, schlugen den Einsatzkräften Flammen entgegen.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Holzunterbau bereits im Vollbrand. Im Zuge der weiteren Erkundung wurde festgestellt, dass sich der Brand bereits bis unter die Dachhaut ausbreitete.

Um alle Glutnester ablöschen zu können, wurde in aufwändiger Kleinarbeit die Verschalung sowie Teile des Daches geöffnet und die Isolierung teilweise entfernt. Im Zuge des Einsatzes mussten zwei Feuerwehrmänner vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht werden.

Seitens der Besitzer gab es keine Verletzten. Der Einsatz konnte gegen 11 Uhr nach über vier Stunden beendet werden. Die Brandursache sowie der entstandene Schaden werden von der Polizei ermittelt. Neben den secht Feuerwehren stand das Rote Kreuz sowie die Polizei im Einsatz.