Höflein/Zweiersdorf: Erlebnisweg eröffnet

Am „Tag des offenen Obstgartens“ wurden alte Obstsorten vorgestellt und verkostet. Der „Obst-Erlebnisweg“ ist offiziell eröffnet.

Erstellt am 19. September 2021 | 05:18
Erlebnisweg eröffnet
Eröffnung in Zweiersdorf: Geschäftsführender Gemeinderat Hubert Kastner (ÖVP), Paul, Brigitte Hozang, David, Leader-Manager Martin Rohl, Bürgermeister Harald Ponweiser (SPÖ), geschäftsführende Gemeinderätin Romana Krumböck-Stickler (SPÖ), Vizebürgermeister Nikolaus Csenar (SPÖ), geschäftsführende Gemeinderätin Tanja Schreier (SPÖ) sowie der Obmann des Vereins „Obst im Schneebergland“, Andreas Sederl.
Foto: Elfi Hagenbichler

Nach dem Teilstück mit dem Thema „Wasser“ wurde am vergangenen Sonntag der „Obst-Erlebnisweg“ in Zweiersdorf von Bürgermeister Harald Ponweiser und Projektleiterin, Gemeinderätin Romana Krumböck-Stickler (beide SPÖ) offiziell eröffnet. Unter dem Motto „Heimische Obstbäume neu entdecken“ wurden im November 24 Obstbäume entlang der Neue-Welt-Straße gepflanzt (die NÖN berichtete) und damit ein Teilstück des Höfleiner Erlebnisweges verwirklicht. Das Projekt wurde von LEADER-NÖ-Süd gefördert und vom Verein „Obst im Schneebergland“ unter der Leitung  von Brigitte Hozang sowie von der Gemeinde und vielen Privatpersonen unterstützt.

Am „Tag des offenen Obstgartens“ kamen rund 70 Besucher, um mehr über alte Obstsorten zu erfahren. Im Gasthaus Mohr wurden themengerecht „Menüs mit Fruchtgenuss“ serviert. Im Anschluss an die feierliche Eröffnung, die musikalisch vom Bläserquartett der Bergkapelle Hohe Wand begleitet wurde, durften sich die Gäste bei einem Spaziergang über die heimischen Obstsorten in den örtlichen Schaugärten und Betrieben – zum Abschluss wurde sogar eine Kutschenfahrt geboten – informieren und regionales Obst und Obstprodukte kaufen.

„Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig“, betonte Ponweiser, „wir sind eine klimaaktive, familienfreundliche und gesunde Gemeinde!“ Alte Obstsorten sollten der Nachwelt erhalten bleiben und bei den Kindern der Bezug zur Landwirtschaft und Natur gestärkt werden, um die Verwurzelung der Kleinsten in der Gemeinde zu fördern.