Warth

Erstellt am 28. Dezember 2016, 05:00

von NÖN Redaktion

Polizei entschärfte rollende „Bomben“. Einem slowenischen Sattelaufleger sowie einem Klein-Lkw aus Österreich wurden die Kennzeichen abgenommen.

Die Bremsscheibe ist schon gebrochen gewesen.  |  LPD NÖ

Es befinden sich viele Fahrzeuge auf österreichs Straßen, obwohl sie dort schon längst nicht mehr hingehören wurden. Grund dafür: Die Mängel, die sie aufweisen. Damit bringen sich nicht nur die Fahrer selbst, sondern auch andere Menschen in Gefahr. Bei einem Prüfungseinsatz, angeordnet durch die Niederösterreichische Landesregierung wurden gleich zwei Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen.

Der erste Lkw, der den Polizisten ins Auge gestochen ist, war ein slowenischer Sattelaufleger. Hier war bereits eine Bremsanlage defekt und daher nicht mehr funktionstüchtig. Und auch die innenbelüftete Bremsscheibe ist gebrochen gewesen. Daher war nur noch der äußere Bremsbereich mit der Verschraubung verbunden. Der Klein-Lkw glich daher einer Zeitbombe.

Kennzeichen abgenommen

Nicht weniger gefährlich unterwegs war ein österreichischer Klein-Lkw. „Die Feststellbremse war defekt und ohne Funktion“, so Ernst Hofer von der Autobahnpolizeiinspektion Warth. Die Feststellbremse wurde vom Fahrer am Unterboden mit einem Spannband fixiert. „Auch diese Maßnahme war als sehr gefährlich einzustufen“, erklärt Ernst.

Beiden Fahrzeugen wurde nach der Inspektion umgehend das Kennzeichen abgenommen. Somit konnten sie die Fahrt nicht mehr fortsetzen.