Raglitzer entdeckte Artilleriegeschoss auf eigenem Waldstück

Einen nicht alltäglichen Fund machte der 32-jährige Christoph Schwarz mit seiner Lebensgefährtin Janine am gestrigen Sonntag. Bei der Suche eines verlorenen Werkzeuges stießen die beiden auf ein Geschoss aus dem Zweiten Weltkrieg.

Erstellt am 10. Januar 2022 | 10:44
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Eigentlich begaben sich Christoph Schwarz und seine Freundin nur auf die Suche nach einem Werkzeug, das bei den Waldarbeiten am eigenen Grundstück verloren gegangen war. "Dazu habe ich mir einen Metalldetektor eines Freundes ausgeborgt", erzählt Schwarz der NÖN. 

Dass es auf dem Waldgrundstück der Familie Spuren des Zweiten Weltkriegs gibt, war dem 32-Jährigen bekannt. "Wir wussten, dass es zwei Schützengräben gibt. Bei einem haben wir dann auch das Artilleriegeschoss gefunden", so der Raglitzer. Als der Metalldetektor anschlug und weder Schwarz noch seine Freundin wussten, was genau sich unter der Erde befand, fing er noch selbst an zu graben.

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"Einen Tag zuvor habe ich sogar noch den Baum direkt daneben umgeschnitten", erzählte er. Als dann klar wurde, dass es sich nicht um einen Splitter, sondern um ein größeres Geschoss handelte, rief Schwarz die Polizei an. Wenige Stunden später war der Entschärfungsdienst vor Ort, der schnell Entwarnung geben konnte. "Das Artilleriegeschoss wurde zwar noch nicht abgeschossen, stellte aber schlussendlich keine große Gefahr dar", war Schwarz am Ende erleichtert.