Paukenschlag! 17 Festnahmen im Grand Hotel Panhans. ​​​​​​​Paukenschlag am Semmering: Die Finanzpolizei stattete dem Grand Hotel Panhans einen überraschenden und brisanten Besuch am Donnerstag ab.

Von Tanja Barta. Erstellt am 09. Oktober 2017 (07:40)
Tanja Barta

Gegen 10 Uhr fuhren drei Fahrzeuge des Bundesministeriums für Finanzen vor dem Grand Hotel vor. Der Grund: Eine anonyme Anzeige, die bei der Finanzpolizei einging. Die Anschuldigung: Die derzeitigen Bauarbeiten am Hotel (die NÖN berichtete, siehe unten) sollen von illegalen Arbeitern durchgeführt worden sein.

Babushchak: Auftrags-Vergabe ist Aufgabe der Betriebs GmbH

Das bestätigt auch das Bundesministerium für Finanzen der NÖN: „Hier handelt es sich um einen sehr schwerwiegenden Fall von Lohn- und Sozialdumping und illegaler Beschäftigung.“ Von rund 60 bis 70 Mitarbeitern wurden insgesamt 17 Dienstnehmer verhaftet. Diese kommen aus Drittstaaten und haben keine gültige Aufenthaltsgenehmigung in Österreich.

Panhans-Group Chef Viktor Babushchak kann zu den Vorkommnissen nicht viel sagen, da er sich momentan im Ausland befindet. Er wäre aber nicht für die Vergabe der Aufträge zuständig, wie er erklärt: „Das ist die Aufgabe der Betriebs GmbH!“ Hier zieht György Dobrovolszkij die Fäden. Beim Lokalaugenschein der NÖN meinte dieser nur: „Was die Polizei hier will? Die wollen uns nur helfen, dass wir bis Dezember fertig sind!“

NÖN.at hält Euch auf dem Laufenden!

Umfrage beendet

  • Hat das Grandhotel Panhans eine Zukunft?