"End of Flip-Flop Zone" weist auf Ausrüstung hin. Bergrettung forderte Wanderer zur Setzung von Präventivmaßnahmen auf

Von APA, Redaktion. Erstellt am 13. Juli 2020 (10:53)
V.l.n.r.: Christian Hofer (Ortsstellenleiter Stellvertreter Bergrettung Reichenau), Bernd Scharfegger (Geschäftsführer Scharfeggers Raxalpen Resort) und Sandra Hofer (Naturfreunde Hüttenwartin und Bergfex).
Scharfeggers Raxalpen Resort

Mit der Sicherheitskampagne "End of Flip-Flop Zone" werden die Besucher der Raxalpe nun auf die Notwendigkeit angemessener Ausrüstung hingewiesen. "Ein falsches Schuhwerk stellt im hochalpinen Gelände ein großes Risiko dar. Eine Bergung wegen fahrlässigem Handeln kann zudem teuer werden", so Bernd Scharfegger, Geschäftsführer von Scharfeggers Raxalpen Resort, am Montag per Aussendung.

Immer wieder kommt es im alpinen Gelände wegen falschen Equipments zu Unfällen. Die Verantwortung in Sachen Präventivmaßnahmen liegt laut Christian Hofer von der Bergrettung Reichenau größtenteils bei den Touristen. Darunter fielen besonders "eine gute Tourenplanung, den Wetterbericht im Auge behalten, das Studieren von Wanderkarten, eine ehrliche Einschätzung der eigenen Kondition sowie die entsprechende Ausrüstung".

Parallel zu der Initiative wurde eine neue "Genießer-Zone" am Raxplateau vorgestellt, die mit der Rax-Seilbahn zu erreichen sei. "Hier können die Zehen wieder Freiluft schnuppern und es lässt sich wunderbar das Panorama genießen", bemerkte Scharfegger.