Monsterkarpfen war für Aspanger Fang des Lebens

Erstellt am 25. Mai 2022 | 06:00
Lesezeit: 2 Min
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Kurz bevor Franz „Pixi“ Pichlbauer den Rekordfang wieder in den Teich zurücksetzte, blieb noch Zeit für ein Erinnerungsfoto.
Foto: privat
Mit 34,80 Kilogramm zog Spenglermeister Franz „Pixi“ Pichlbauer seinen bislang dicksten Fisch an Land.
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Seit über 30 Jahren frönt der bekannte Spenglermeister Franz „Pixi“ Pichlbauer seiner großen Leidenschaft, dem Fischen. Doch so einen dicken Fisch wie vor drei Wochen hat er in seiner ganzen Anglerkarriere noch nie an Land gezogen: 34,80 Kilogramm brachte der Schuppenkarpfen auf die Waage, ehe er nach einem harten Drill wieder in die Freiheit in den Teich entlassen wurde.

„Es war gegen 4 Uhr, als ich von dem Biss in meinem Zelt geweckt wurde“, erinnert sich Pichlbauer an die aufregenden Szenen. Danach folgte ein 60-minütiger Kampf, ehe er den Karpfen an Land gezogen hatte: „Der Drill war sehr schwierig und kräfteraubend!“

Bestmarke um 2,40 Kilogramm übertroffen

Doch für „Pixi“ hatten sich die Mühen gelohnt: „Mit 34,80 Kilogramm habe ich meine persönliche Bestmarke um 2,40 Kilogramm übertroffen!“ Nach ein paar Fotos wurde der Monsterkarpfen wieder behutsam in den Teich zurückgesetzt. Über eine Woche verbrachte der Angler dort. Sein Erfolgsgeheimnis: „Geduld. Die ist beim Fischen ausschlaggebend, Du musst die Session aussitzen können. Einen Fisch musst Du Dir erkämpfen.“

Verwendet hat der passionierte Fischer, der den genauen Ort des Teichs natürlich nicht verraten möchte, einen Proteinköder. Der dürfte in dieser Nacht besonders gut geschmeckt haben, denn mit 24,80 und 24,40 Kilogramm gingen zwei weitere Riesenapparate ins Netz von Pichlbauer. Der generell alle Fische ins Wasser zurücksetzt. „Ich bin kein Schlächter, das mag ich nicht“, so der Angler, der Fische am Speiseplan eigentlich gar nicht schätzt.

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