Personalrochade bei SPÖ im Gemeinderat. Nach zwei Jahren im Amt legte Monika Sekulic ihr Mandat zurück, Alexander Pichelbauer wird ihr in dieser Funktion folgen.

Von Christian Feigl und Philipp Grabner. Erstellt am 12. Februar 2019 (05:00)
Feigl
Monika Sekulic übergibt ihren Platz im Gemeinderat an Alexander Pichelbauer.

Sie war erst vor zwei Jahren für die SPÖ in den Gemeinderat nachgerückt, nun heißt es für Monika Sekulic wieder Abschied nehmen: „Ich habe mich beruflich verändert und eine Stelle bei Phönix Ostarrichi in Wiener Neustadt angenommen, die meine ganze Aufmerksamkeit und Zeit erfordert“, begründet sie ihren Abschied als Gemeinderätin. „Wenn ich eine Sache mache, dann will ich sie ganz und nicht halb machen. Und beides war für mich nicht mit dem erforderlichen Engagement unter einen Hut zu bringen!“

Der Partei bleibe sie aber weiterhin, unter anderem auch als Kassierin erhalten: „Die politische Arbeit macht mir Spaß und ich werde die SPÖ Neunkirchen im Hintergrund weiter unterstützen“, so Sekulic, die auch ihre politische Zukunft offenlässt: „Der Abschied muss ja nicht für immer sein.“

Ihre Position besetzt innerhalb der SPÖ ein nicht unbekannter Name: Alexander Pichelbauer, Sohn des langjährigen Stadtrats Kurt Pichelbauer, wird auf die frei werdende Stelle nachrücken. Der 25-jährige Neunkirchner ist ein Sozialdemokrat mit Leib und Seele: „Eine große Ehre und Aufgabe“, freut er sich. Vermehrt möchte sich Pichelbauer im Bereich der Jugend einbringen: „Es ist mir wichtig, dass junge Leute und ihre Ideen Gehör finden. Zum neuen Stil unserer Partei gehören auch junge Leute“, so Pichelbauer, der sich in seiner Freizeit ehrenamtlich beim Roten Kreuz engagiert.