Schneider folgt auf Schöny als Landesgeschäftsführerin. Nachdem Bernadette Schöny in ihrer Heimatgemeinde Kaltenleutgeben (Bezirk Mödling) zur Bürgermeisterin gewählt wurde, übernimmt Melanie Schneider aus Payerbach (Bezirk Neunkirchen) die Nachfolge in der Landesgeschäftsführung der JVP.

Von Philipp Grabner und Tanja Barta. Erstellt am 15. Mai 2020 (10:05)
Digitale Übergabe: Bernadette Schöny und Melanie Schneider.
JVP NÖ/zVg

Die JVP Niederösterreich hat eine neue Landesgeschäftsführerin. Die Payerbacherin Melanie Schneider wurde, die NÖN berichtete bereits vorab, nun offiziell zur Nachfolgerin von Bernadette Schöny bestellt. Diese zog sich von der Funktion zurück, nachdem sie in ihrer Heimatgemeinde Kaltenleutgeben im Bezirk Mödling zur Bürgermeisterin gewählt worden war. Die Amtsübergabe fand, der aktuellen Situation rund um die Corona-Pandemie geschuldet, auf digitalem Wege statt.


2019 eine Ortsgruppe gegründet

Schneider trat der JVP NÖ 2010 bei, seit 2015 gehört sie dem Gemeinderat für die ÖVP-nahe Liste „Pro Payerbach“ an. 2019 baute sie schließlich eine JVP-Ortsgruppe in ihrer Heimatgemeinde auf. "Ich bedanke mich für das große Vertrauen des JVP-NÖ-Landesvorstandes und freue mich, die verantwortungsvolle Arbeit meiner Vorgängerin fortsetzen zu dürfen. Nun gilt es durchzustarten und für unsere jungen Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher anzupacken. Ich blicke den neuen Aufgaben und Herausforderungen positiv und voller Vorfreude entgegen“, so die frischgebackene Landesgeschäftsführerin.

Im Bezirk Neunkirchen freut man sich über Schneiders Bestellung. „Sie ist genau die Richtige für diesen Posten – denn es geht dabei nicht nur darum, die Ideen zu entwickeln, sondern vor allem darum, sie auch umzusetzen“, so JVP-Bezirksobmann Michael Stellwag.


Schöny blickt auf "erfolgreiche Jahre" zurück

Bernadette Schöny hingegen blickt „auf dreieinhalb herausfordernde sowie erfolgreiche Jahre als Landesgeschäftsführerin“ zurück, wie sie erklärt: „Dreieinhalb Jahre, in denen ich viel für Niederösterreichs Jugend bewegen konnte, in denen ich viele Freunde fürs Leben finden und auch einiges lernen durfte. Für mich ist es ein Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn seit März darf ich Bürgermeisterin meiner Heimatgemeinde Kaltenleutgeben sein – eine Aufgabe, welcher ich mich vermehrt widmen möchte.“