LFS Warth: Metallbearbeitung feiert 200sten Absolventen. Die vor 14 Jahren an der LFS Warth gestartete Spezialausbildung Metallbearbeitung erfreut sich bei den Schülerinnen und Schülern großer Beliebtheit. Denn die Absolventinnen und Absolventen erwarten sehr gute Berufsaussichten in Industrie und Gewerbe. Bei der Ausbildung wird mit der Landesberufsschule Neunkirchen eng kooperiert.

Von NÖN Leserreporter. Erstellt am 13. Februar 2019 (08:56)
Usercontent, Jürgen Mück
Die Personen v. l.: Schüler Sebastian Steiner (200ster Absolvent), Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Lehrgangsleiter Christian Mittner und Schüler Lukas Lechner

Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister gratuliert Schüler Sebastian Steiner zur Ausbildung als 200sten Facharbeiter der Metallbearbeitung an der Fachschule Warth. „Gut ausgebildete Facharbeiterinnen und Facharbeiter im Bereich Metallbearbeitung sind seit Jahren in Österreich und im gesamten europäischen Raum sehr gefragt.

Industrie- und Handwerksbetriebe suchen oft vergeblich nach geeigneten Fachkräften“, betont Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. „Die Fachschule Warth hat diesen Trend bereits sehr früh erkannt und bietet den Jugendlichen eine Ausbildung mit sehr guten Jobchancen. Vor allem für die Absolventinnen und Absolventen einer dreijährigen Fachschule ist der einjährige Metallbearbeitungs-Lehrgang ein attraktives Ausbildungsangebot“, so Teschl-Hofmeister.

„Nach drei Jahren Fachschule hängen viele Schülerinnen und Schüler die sogenannte ‚Mehrberufliche Ausbildung‘ der Metallbearbeitung und somit ein weiteres Schuljahr an. Dies ist deshalb innerhalb nur eines Jahres möglich, weil viele Fertigkeiten schon im Rahmen der landwirtschaftlichen Ausbildung erlernt werden“, betont Lehrgangsleiter Christian Mittner.

„Die Auszubildenden erhalten den Theorieunterricht an der LFS Warth, der praktische Unterricht sowie die Laborübungen werden an der Landesberufsschule Neunkirchen abgehalten. Hier steht moderne computerunterstützte Technik, wie CNC-Maschinen (Computerized Numerical Control) und CAD-Programme (Computer-Aided Design) zur Verfügung, die in der Maschinentechnik immer häufiger zum Einsatz kommen“, so Mittner.

Nicht zuletzt aufgrund der aktuell sehr guten Konjunkturlage der Wirtschaft besteht eine große Nachfrage nach Fachkräften. Der Lehrabschluss in der Branche Metallbearbeitung erweist sich als besonders zukunftsträchtig.