„Schmankerlmarkt“ ist Visitenkarte der LFS Warth . Beim traditionellen „Schmankerlmarkt“ der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) Warth herrschte am 17. März schon von der Früh weg großer Andrang. Rund 1.000 Gästen wurde ein umfangreiches Angebot an selbst erzeugten Köstlichkeiten der Fachschule geboten.

Von NÖN Leserreporter. Erstellt am 20. März 2018 (14:44)
Jürgen Mück
Die Personen v. l.: Klassenvorstand Günther Kodym, Julian Schönleitner, Elena Kubin, Markus Hirschhofer, Fachlehrerin Helga Schrammel und Direktor Franz Aichinger.

„Die Veranstaltung ist mit den hauseigenen Qualitätsprodukten und dem professionellen Service zur Visitenkarte der Fachschule geworden. Inzwischen werden unsere Schmankerl von immer mehr Menschen geschätzt, die auch gerne längere Anfahrtswege in Kauf nehmen“, freut sich Direktor Franz Aichinger. „Zu diesem Erfolg tragen auch die Auszeichnungen wie der ‚Imker des Jahres‘ für den Schulhonig sowie die Goldmedaillen beim Alpen-Adria-Cup für den Most und die Fruchtsäfte bei, die eine schöne Bestätigung der Qualitätsarbeit an der Schule sind“, so Aichinger. „Besonderer Dank gilt den Schülern, Lehrern und Angestellten für ihren engagierten Einsatz, um diese Leistungsschau der Direktvermarktung und der bäuerlichen Kulinarik durchführen zu können.“ Nahezu das gesamte Angebot an Fleisch, Wurst, Käse, Brot und Mehlspeisen wurde verkauft.

Umfangreiches Angebot: Osterschinken, Käse, Brot, Nudeln, Honig und Säfte

„Die Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrganges der Fachrichtung Landwirtschaft waren für die Durchführung verantwortlich und tischten den Gästen selbst erzeugte Produkte auf, die es zu verkosten und zu kaufen gab“, erklärt Fachlehrerin Helga Schrammel und Klassenvorstand Günther Kodym, die für die Organisation verantwortlich zeichnen. Das umfangreiche Angebot reichte von Produkten aus der eigenen Schlachtung, wie Osterschinken, Geselchtes und Würste, bis zu verschiedensten Käsesorten sowie Milch- und Imkerprodukten sowie Brot. Dazu wurden auch Fruchtsäfte, Most und Schnaps gereicht.

Erstmals wurden auch selbstgemachte Nudeln bzw. Teigwaren angeboten, die aus den Eiern der Schulhühner erzeugt wurden.
Im Speisesaal servierten die Jugendlichen warme Speisen, wie Schweinsbraten, Surschnitzel, Kümmelbraten, Geselchtes, Krautstrudel und Gemüsestrudel und im Schulcafé verwöhnten die Jugendlichen die Gäste mit selbstgemachten Mehlspeisen.

Die Mädchen und Burschen erhalten so eine praxisbezogene Ausbildung, denn angefangen von den umfangreichen Vorbereitungen bis zur betriebswirtschaftlichen Auswertung führen die Schüler alle Arbeiten selbst durch. Am Schulprojekt waren außerdem die Fachlehrerinnen Andrea Marchat, Elfriede Stückler, Anita Gletthofer, Margret Pöll, Eva-Maria Sobl, Karoline Kolb, Marianne Ehrenhöfer, Elisabeth Mayer-Reithofer sowie Fachlehrer Karl Stückler federführend beteiligt.