Rückendeckung für SPÖ-Bürgermeister Streif. Nachdem Vizebürgermeister Martin Rauckenberger das Bürgermeisteramt in Schwarzau im Gebirge für sich beanspruchte, gab es am Freitagabend eine parteiinterne Aussprache im Beisein von Bezirksparteichef Dworak und Abgeordnetem Christian Samwald. Mit einem klaren Ergebnis: Michael Streif soll Ortschef bleiben.

Von Tanja Barta und Philipp Grabner. Update am 28. Februar 2020 (21:58)
Michael Streif dürfte Bürgermeister bleiben. 
Tanja Barta/Gemeinde

Nach internen Differenzen innerhalb der SPÖ Schwarzau im Gebirge fand am Freitagabend eine Fraktionssitzung statt – aus Ternitz waren dazu auch Bezirksparteivorsitzender Rupert Dworak und dessen designierter Nachfolger, Landtagsabgeordneter Christian Samwald angereist.

Grund für die Diskussion war die Frage, wer im Rahmen der konstituierenden Gemeinderatssitzung am 9. März als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen werden soll. Denn weil er am 26. Jänner mehr Vorzugsstimmen als der amtierende Ortschef auf sich verbuchen konnte, stellte der bisherige Vizebürgermeister Martin Rauckenberger den Anspruch, Michael Streif zu beerben. Was dieser jedoch, wir berichteten, kategorisch ablehnte.

Wie Rupert Dworak und Christian Samwald gegenüber NÖN.at erklärten, habe man sich intern eindeutig auf Streif als Bürgermeisterkandidaten geeinigt. Martin Rauckenberger hingegen habe sich sich der Abstimmung schließlich gar nicht gestellt.

„Er hat entschieden, auch aus der Fraktion auszutreten, wir haben ihn aber gebeten, dies nicht zu tun“, so Bezirksparteichef Dworak. Als neuer Vizebürgermeister soll SPÖ-Gemeinderat Manfred Zöchling vorgeschlagen werden.

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