ÖVP-Kandidaten für die Gemeinderatswahl sind fix. Die überraschend gewählte ÖVP-Bürgermeisterin von Schwarzau/Steinfeld, Evelyn Artner, möchte ihren Sitz behalten.

Von Tanja Barta. Erstellt am 05. August 2020 (05:39)
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„Ja, es ist unser Ziel, den Bürgermeistersessel zu halten“, macht ÖVP-Bürgermeisterin Evelyn Artner eine klare Ansage. Mit einem neuen Team möchte sie am 27. September die absolute Mehrheit holen.

Platz 1: Evelyn Artner, Landesbedienstete, 1976.
ÖVP

Die Überraschung war groß, als es bei der konstituierenden Sitzung im Frühjahr hieß, dass nicht Günter Wolf (SPÖ) trotz Mehrheit als Bürgermeister fungiert. Mehrmals wurde bei der Wahl zum Bürgermeister nachgezählt. Geändert hat sich an dem Ergebnis schlussendlich aber nichts: Evelyn Artner von der ÖVP wurde – mithilfe eines unbekannten SPÖ-Mandatars – zur neuen Bürgermeisterin gewählt. Sehr zum Ärger der SPÖ, die wenige Tage später ihre Mandate zurücklegte. Somit heißt es für die Gemeinde: Neuwahlen am 27. September.

Platz 2: Karl Seidl, Landwirt, 1962.
ÖVP

Am Donnerstag der Vorwoche legte die ÖVP in einer Sitzung nun ihre Kandidaten fest. An der Spitze steht, wenig überraschend, Evelyn Artner. Sie führt die Liste „Bürgermeisterin Evelyn Artner – Team Volkspartei“ an. Direkt hinter ihr der derzeitige Vizebürgermeister Karl Seidl, der bei der Gemeinderatswahl im Jänner noch als Spitzenkandidat gelistet war.

„Bei dieser Wahl tritt die größte Bewegung an, die es je in Schwarzau gegeben hat“, so die Spitzenkandidatin. Insgesamt 38 Personen sind auf der Liste vertreten, die ÖVP hat somit das Maximum an Nennungen ausgeschöpft. Zudem gibt es insgesamt 16 neue Gesichter auf der Liste. Zwei davon sind auch unter den Top 10 zu finden: Hannes Posch und Alexander Foidl.

Platz 3: Gabriele Schwarz, Pensionistin, 1956.
ÖVP

Mit den Kandidaten wurde auch das Wahlkampfprogramm beschlossen, das sich in fünf Bereiche aufteilt: Kinder, Jugend, Familie sowie Umwelt und Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Gastronomie, „Infrastruktur für eine lebenswerte Gemeinde“ und „Wir für unsere Gemeinde“. „Ich wünsche mir einen klaren Auftrag von den Wählerinnen und Wählern, damit wir unseren erfolgreichen Weg der vergangenen Monate weiter fortsetzen können“, so Artner, die ihren Angaben zufolge auch schon viel Zuspruch für ihre bisherige Arbeit von den Gemeindebürgern bekommen habe.