Rathaus Neunkirchen führt 3G-Pflicht ein

Bei persönlichem Vorsprechen braucht es Impfung, Negativ-Test oder Genesung. Bei Fragen im Foyer ist kein Nachweis nötig.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 05:46
Lesezeit: 1 Min
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Das Neunkirchner Rathaus darf – bei persönlichen Terminen – nur mehr mit 3G-Nachweis betreten werden.
Foto: Grabner

Was schon in etlichen anderen Gemeinden im Land gilt – etwa in der Statutarstadt Wiener Neustadt –, wurde mit Wochenbeginn auch in Neunkirchen eingeführt: Wer das Rathaus für einen persönlichen Termin betritt, muss dafür einen gültigen 3G-Nachweis erbringen. Konkret braucht es also künftig ein gültiges Genesungs- oder Impfzertifikat oder ein negatives Testergebnis. Bei Letzterem gelten sowohl PCR- als auch Antigen-Ergebnisse.

„Wir wollen damit niemanden ärgern, aber uns liegt die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso am Herzen wie die der Besucher.“ Bürgermeister Herbert Osterbauer

Ein angesichts der verschärften Corona-Situation völlig logischer Schritt, begründet Bürgermeister Herbert Osterbauer (ÖVP) die Entscheidung: „Wir wollen damit niemanden ärgern, aber uns liegt die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso am Herzen wie die der Besucher.“ Erforderlich ist der 3G-Nachweis jedoch nur, wenn man einen persönlichen Termin am Rathaus zu erledigen hat. „Also wenn man etwa wegen eines Bauaktes kommt. Weiterhin kein 3G-Nachweis erforderlich ist, wenn man beim Wirtschaftshof etwas vorbeibringt oder etwas bei der Polizei abgibt“, konkretisiert Susanne Kohn, Fachbereichsleiterin für Öffentlichkeitsarbeit. Die Kontrollen sollen – bei persönlichen Terminen – aber jedenfalls lückenlos erfolgen, so Kohn.

Den gewohnten Parteienverkehr gibt es aktuell Corona-bedingt ohnehin nicht. Es wird um telefonische Kontaktaufnahme sowie um Terminvereinbarung im Vorfeld gebeten.