Trübung durch Sand in Göstritzbach laut ÖBB reduziert. Die Trübung durch Sand im Göstritzbach durch Wasseraustritt auf der Baustelle Göstritz in Schottwien sei „um 75 Prozent“ reduziert worden – das teilte die ÖBB laut APA am Donnerstagabend mit. Man wolle „das letzte Viertel auch so rasch wie möglich wegbekommen“, werden die Bundesbahnen weiter zitiert.

Von APA Red, Philipp Grabner und Tanja Barta. Erstellt am 11. Juli 2019 (18:04)
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An derzeitigen Arbeiten im Berg führten die ÖBB eigenen Angaben zufolge gleich mehrere Maßnahmen an: "Um den Wassereintritt einzudämmen, wurde eine Betonplatte an jener Stelle positioniert, wo das Wasser in den Tunnel fließt. Aktuell werden Hohlräume, die mit Wasser gefüllt sind, mit Beton ausgegossen. Dadurch wird das Gebirge verfestigt und Wasserzutritte werden verhindert. Auf der Baustelle wird vermehrt Sand aus den Wasserabsetzbecken gebaggert und abtransportiert, damit weniger Sand in den Bach kommt."

Bei einer Begehung mit Behördenvertretern sei am Mittwoch festgestellt worden, "dass der Sand - wie angekündigt - keine Auswirkungen auf Lebewesen hat und die Situation unbedenklich ist. Der Sand schaut leider nicht schön aus und sorgt daher für Irritation/Besorgnis in der Bevölkerung"“, so die ÖBB weiter.

Sobald die genannten Maßnahmen vollends greifen, werde kein Wasser mehr an dieser Stelle austreten und somit kein Sand mehr in die umliegenden Bäche gelangen, so die ÖBB laut APA weiter: „Die Trübung wird verschwinden.“ Maximal sollte dies zwei Wochen dauern, hieß es. Betont wurde seitens der Bahnen auch, dass „bis jetzt kein einziger Fisch wegen des sandigen Wassers verendet“ worden sei.

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