Panhans in neuem Glanz. Viktor Babushchak, Geschäftsführer der Panhans-Gruppe, spricht mit der NÖN über Schließungsgerüchte und präsentiert die ersten Umbaupläne des „Grand Hotel“ Panhans.

Von Tanja Barta. Erstellt am 20. August 2017 (05:00)

„Das Pahans wird sowieso nicht mehr aufsperren“ oder „Der Semmering stirbt aus“.

Mit diesen und ähnlichen Aussagen sehen sich die ukrainischen Investoren, die seit mehreren Jahren in den „Zauberberg“ investieren, konfrontiert. Die Verschiebung des Eröffnungstermins des „Grand Hotel“ Panhans heizt die Gerüchte rund um eine Schließung noch weiter an. Viktor Babushchak, Geschäftsführer der Panhans-Gruppe, sprach mit der NÖN über die Pläne des Unternehmens und zeigte auch erste Umbaupläne des „Grand Hotel“ Panhans.

"Es gab schon immer Gerüchte"

„Es gab schon immer Gerüchte und sie haben sich, wie man sieht, bis jetzt noch nie bewahrheitet und deswegen lasse ich das auch unkommentiert“, zeigt sich Viktor Babushchak unbeeindruckt von allen Schließungsgerüchten rund um das Prachthotel am Semmering.

Warum das Panhans eine ganze Sommersaison geschlossen ist? Es wird, wie bereits bei einer Pressekonferenz im Frühling angekündigt (die NÖN berichtete) umgebaut! Doch einen Moment. Eigentlich sollte der Betrieb bereits im Juli losgehen – wie jeder sehen kann, ist daraus aber nichts geworden.

Flair soll erhalten bleiben

„Wir mussten ein paar Arbeiten an der Lüftung und der Heizung vornehmen. Das kann man nicht machen, während Gäste im Haus sind. Wir haben uns dann gedacht, wenn wir schon schließen, dann werden wir auch in den Zimmern ein paar oberflächliche Änderungen vornehmen“, begründet Babushchak die komplette Schließung des Hotels. Während der Umbauarbeiten sind dann aber noch weitere Mängel aufgetreten, die vorher nicht sichtbar waren. „Wenn man eine Tapete aus dem Jahr 1980 ablöst, dann kann es schon leicht passieren, dass der ganze Putz von der Wand fällt. Bei uns ist es eben passiert“, erzählt der Ukrainer.

Neben den Zimmern sollen auch der Speisesaal und der Eingangsbereich einen neuen Schliff bekommen. Babushchak liegt dabei vor allem eines am Herzen – der Erhalt des alten Flairs: „Viele Gäste haben sich schon über die alten Teppichböden und Fließen beschwert. Diese werden wir austauschen, den alten Stil des Hotels aber beibehalten. Im Eingangsbereich soll beispielsweise ein Kamin, der in früheren Zeiten installiert war, wieder erbaut werden.“

Wann das Grandhotel wieder seine Pforten öffnen wird, ist noch nicht klar. Ziel ist es aber, in der Wintersaison wieder einen normalen Betrieb zu haben.