700 Kilo-Kühe stürzten in Zöberner Kotgrube

Erstellt am 19. Januar 2022 | 08:26
Lesezeit: 2 Min
Zu einer nicht alltäglichen Tierrettung ist es in der Nacht auf Mittwoch in Zöbern (Bezirk Neunkirchen) gekommen wie die Plattform "Einsatzdoku.at" berichtete: In einem Stall stürzten drei Kühe in eine Kotgrube.
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"Zwei der 700 Kilogramm schweren Tiere stürzten mit dem hinteren Teil in die Grube, eine dritte befand sich zur Gänze in darin. Keine leichte Aufgabe für die Freiwillige Feuerwehr Zöbern die drei Tiere aus der misslichen Lage zu befreien", meldete die "Einsatzdoku".

Zuerst befreiten die angerückten Feuerwehrleute die beiden mit den Hinterläufen eingestürzten Kühe aus der Grube; dafür war ganze Muskelkraft mit Balken und Seilen gefragt. Danach ging es an die dritte, weitaus kompliziertere Rettung.

Die "Einsatzdoku" berichtete: "Nachdem händische Rettungsversuche mit Rundschlingen, Balken und Seilen fehlschlugen, da sich das Tier zu tief in der Grube befand, entschied man mit einer Traktorseilwinde und einer Umlenkrolle die Kuh so anzuheben, um sie seitlich aus der Grube heraus zu drehen." Dieser Versuch gelang letztendlich auch.

Alle drei Tiere trugen abgesehen von Abschürfungen keinen Schaden davon, wie die Einsatzkräfte und die Besitzer erleichtert feststellten. Die nicht alltägliche Tierrettung war nach rund zwei Stunden also mit einem "Happy End" abgeschlossen.

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