Neunkirchen: Wirtschaftskammerleiter Ungersböck übergibt Job

Bisheriger Stellvertreter Bernhard Dissauer-Stanka folgt als Leiter.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 05:48
wko neunkirchen
Der bisherige Bezirksstellenleiter Johann Ungersböck (rechts) übergibt seine Funktion an Bernhard Dissauer-Stanka.
Foto: Philipp Grabner

Mit 1. November kommt es an der Spitze der Wirtschaftskammer zu einem personellen Wechsel: Johann Ungersböck (60), der erst 2019 die Leitung der Bezirksstelle in Neunkirchen von Josef Braunstorfer übernommen hatte, tritt in die Freizeitphase seiner Altersteilzeit – sein bisheriger Stellvertreter Bernhard Dissauer-Stanka rückt zum Chef auf.

Die Wirtschaftskammer ist maßgeblicher Bestandteil von Ungersböcks Berufslaufbahn. War er einst zehn Jahre in der Privatwirtschaft tätig, wechselte er vor über einem Vierteljahrhundert schließlich an die Bezirksstelle, wo er viele Jahre als Referent und stellvertretender Leiter tätig war.

In seinen zwei Jahren als Chef hatten er und sein Team vor allem mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen: „Wir haben sehr oft Fragen zu einem Zeitpunkt gestellt bekommen, als es noch gar keine Verordnung gab – das war immer wieder herausfordernd“, blickt Ungersböck zurück. Da habe vor allem „die ausgezeichnete Zusammenarbeit“ zu Ämtern, Behörden oder Sozialpartnern geholfen, so der Scheiblingkirchner: „Dieser gute Kontakt war mir auch immer sehr wichtig!“ Und auch, wenn er die Kooperation mit Mitarbeitern, Funktionären und Partnern lobt, freut er sich auf „mehr Zeit mit der Familie, auf Hobbys und auf Dinge, die zu kurz gekommen sind“.

Sein Nachfolger Bernhard Dissauer-Stanka freut sich unterdessen auf seine neue Aufgabe. Besonderes Augenmerk will der 46-Jährige, der seit neun Jahren in Grafenbach lebt, auf die Berufsausbildung legen. Den Bezirk Neunkirchen bezeichnet er als „wunderschön und sehr spannend“, schließlich sei „neben den großen Leitbetrieben die touristische Schwerpunktsetzung“ besonders wichtig. Seine Nachfolge als Bezirksstellenleiter-Stellvertreter tritt der Wirtschaftsjurist Martin Postl aus Miesenbach an – er ist bereits seit 1. September in Neunkirchen tätig.