SPÖ-Landesparteichef auf Tour durch NÖ Gemeinden. Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl besuchte gemeinsam mit Bezirksparteichef Rupert Dworak und Abgeordnetem Christian Samwald die Gemeinde im Semmeringgebiet. Themen waren aktuelle Projekte sowie die derzeitige Finanzsituation im Zuge der Coronakrise.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 28. Juli 2020 (18:13)
Landtagsabgeordneter Christian Samwald, Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl, Bürgermeister Michael Streif und NÖ GVV-Präsident, Bezirksparteivorsitzender Rupert Dworak.
Herbert Käfer/SPÖ

Auf seiner Tour durch niederösterreichische Gemeinden machte SPÖ-Landesparteivorsitzender Franz Schnabl Halt in Schwarzau im Gebirge. Dort traf er nicht nur mit Bürgermeister Michael Streif (SPÖ), sondern auch mit NÖ GVV-Präsident und SPÖ-Bezirksparteichef Rupert Dworak sowie SPÖ-Abgeordnetem Christian Samwald zusammen. Thematisiert wurde etwa ein großes Zukunftsprojekt.

Weil das Gemeindeamt bereits etliche Jahre auf dem Buckel hat, soll es Streif zufolge zu einem Kommunikationspunkt ausgebaut werden. Gleichzeitig sollen Wohnungen für Jung und Alt geschaffen werden. „Leistbarer Wohnraum, um jungen Menschen in Schwarzau Perspektive zu bieten ist uns ebenso wichtig wie betreutes Wohnen, um älteren Menschen Sicherheit zu geben, in ihrer Heimatgemeinde gut aufgehoben zu sein“, so Ortschef Streif.

Lobende Worte für die Arbeit der Gemeindeführung fand Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl: „Man spürt an allen Ecken der Gemeinde das massive Engagement des Teams um Bürgermeister Michael Streif. Das Bestreben, sowohl jungen, als auch älteren Menschen die Chance zu schaffen, in ihrer Heimatgemeinde sesshaft zu werden beziehungsweise zu bleiben ist ein zentrales Tätigkeitsfeld einer Gemeinde.“

Finanzielle Sorgen im Zuge der Coronakrise

Sorgen bereiten der Gemeindeführung hingegen die Folgen der Coronakrise. Der Einbruch der Kommunalsteuer und der Ertragsanteile habe bereits im Juni voll zugeschlagen, heißt es seitens der SPÖ. ,,Dieser Einbruch um mehr als 10.000 Euro und das monatlich auf längere Dauer ist selbstverständlich spürbar im Gemeindebudget“, meint Streif und erwartet keine allzu schnelle Entspannung der Situation.

Vizelandeshauptmann Schnabl sieht daher Land und Bund in der Pflicht, um die Gemeinden finanziell zu stützen. ,,Die SPÖ fordert deshalb die 100-prozentige Abgeltung des finanziellen Ausfalls für die Gemeinden und ein Konjunkturpaket für die Ankurbelung der regionalen Wirtschaft. Denn die Gemeinden sind nicht nur der größte Arbeit-, sondern auch der größte Auftraggeber in den Regionen", wird Schnabl in einer Aussendung der SPÖ zitiert.