SPÖ-Rennen an Vorderwinkler. Nach offizieller Auszählung der Wahlkarten und Vorzugsstimmen ist es jetzt amtlich: Für die SPÖ wird im Wahlkreis Süd Petra Vorderwinkler ins Parlament ziehen.

Von Christian Feigl und Mathias Schranz. Erstellt am 01. Oktober 2019 (09:48)
Philipp Grabner
Regionalwahlkreis-Frontfrau Petra Vorderwinkler.

Die Spitzenkandidatin hatte sich bis zuletzt ein hartes Match mit Neunkirchens Sylvia Kögler geliefert, die als Nummer Zwei auf der Liste kandidierte und einen Vorzugsstimmenwahlkampf führte. Allerdings gelingt der Hochwolkersdorferin nur über die Landesliste der Weg ins Hohe Haus, denn das Grundmandat wurde von der SPÖ nach derzeitigem Stand sogar erstmals, wenn auch knapp, verpasst.

,,Schade, an die 700 Stimmen waren es, die am Ende gefehlt haben. Aber der Wählerwille ist zu akzeptieren", so Neunkirchens Bezirksparteiobmann Rupert Dworak. Kögler kam demnach im Wahlkreis auf 3.543 Vorzugsstimmen. Dass sein Bezirk neuerlich keinen Mandatar im Parlament habe bezeichnet er als ,,dramatisch".

Grundmandat verpasst

Nach Stand Dienstagvormittag hat die SPÖ laut Gespräch mit  Landesparteiklubobmann Reinhard Hundsmüller das Grundmandat im Wahlkreis um 23 Stimmen verpasst. Allerdings ist das noch nicht endgültig, denn am Donnerstag werden noch die ,,wahlkreisfremden Wahlkarten" ausgezahlt, es könnte sich also doch noch ausgehen. Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei aber nur mehr um wenige Stimmen, die dazukommen.

Christian Feigl
Sylvia Kögler

Petra Vorderwinkler durfte sich bei ihrem Erstantreten im Wahlkreis über 2.671 Vorzugsstimmen freuen: ,,Das ist für die Premiere ein beachtliches Ergebnis und zeigt, dass sie die richtige Kandidatin war", so Wiener Neustadts Bezirksparteiobmann  Reinhard Hundsmüller. Dies sei auch die Grundlage für eine Erneuerung im Wahlkreis Süd.