St. Corona hängt alle ab. BEZIRK / Während die kleine Gemeinde im Feistritztal die größten Zuwächse hat, kämpft Schwarzau im Gebirge mit der größten Landflucht im Bezirk.

Erstellt am 24. Februar 2014 (23:59)
Schwarzaus Ortschef Michael Streif kämpft mit der Landflucht in seiner Gemeinde (links). St. Coronas Bürgermeister Josef Pichlbauer darf sich über den größten Zuwachs freuen (rechts).
NOEN, NÖN

Sieg für St. Corona, Niederlage für Schwarzau im Gebirge – zumindest wenn man die neuesten Zahlen des Statistischen Zentralamtes bei der Bevölkerungsentwicklung betrachtet.

Demnach ist Schwarzau im Gebirge mit Datum 1. Jänner 2014 im Vergleich zu einem Jahr vorher mit einem Minus von 4,64 Prozent die stärkste Abwanderungsgemeinde im Bezirk Neunkirchen. In Zahlen sind das 32 Bürger: „Wir haben einfach zu wenig Arbeitsplätze zu bieten, das fördert die Abwanderung. Außerdem standen im Vorjahr 16 Todesfälle nur sechs Geburten gegenüber“, kennt SPÖ-Bgm. Michael Streif die Gründe. Bürg-Vöstenhof (- 3,85 Prozent) und Schottwien (- 3,25 Prozent) folgen auf den Plätzen.
 

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NOEN, NÖN

„Wir investieren sehr viel in den Sozial- und Bildungsbereich“

Über den größten Bevölkerungszuwachs darf sich mit einem Plus von 3,99 oder 15 Personen St. Corona freuen: „Ich glaube, dass den Menschen eine intakte Umwelt immer wichtiger wird und sie dafür auch längere Anfahrtswege in die Arbeit in Kauf nehmen. Außerdem investieren wir sehr viel in den Sozial- und Bildungsbereich“, freut sich ÖVP-Ortschef Josef Pichlbauer. An zweiter Stelle landete Semmering (+ 2,58 Prozent) und an dritter Grünbach (+ 2,46 Prozent).

Gewinner und Verlierer:
Zuwächse:
1. St. Corona  3,99%
2. Semmering  2,58%
3. Grünbach 2,46%
4. Pitten 1,85%
5. Buchbach 1,73%
6. Thomasberg 1,55%
Verluste:
1. Schwarzau/Gebirge  -4,64%
2. Bürg-Vöstenhof  -3,85%
3. Schottwien   -3,25%
4. Schrattenbach  -2,53%
5. Zöbern -2,03%
6. Prigglitz  -1,89%