Den Leidensweg Jesu für Kinder aufbereitet. Die Stationen des Kreuzweges im „Schwartzwald“ bei St. Egyden wurden mit QR-Codes aufgewertet. Die Tonaufnahmen selbst übernahm Projektleiterin Elfi Hagenbichler.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 16. April 2021 (03:34)
Thomas Schwartz und Pädagogin Elfi Hagenbichler, die die Projektleitung innehatte, bei einer der 15 Stationen im „Schwartzwald“.
 
Schwartz

Mit „Jesus wird zum Tod verurteilt“ beginnt er. Mit „Jesus ist auferstanden“ endet er: In insgesamt 15 Stationen erzählt ein Kinder-Kreuzweg im „Schwartzwald“ bei St. Egyden altersgerecht vom Leiden und Sterben Jesu Christi. Initiiert hatten den Kreuzweg 2016 Tanja und Thomas Schwartz vom gleichnamigen Gasthof – maßgeblich an der Umsetzung beteiligt waren die Kinder der Volksschule St. Egyden rund um Direktor Herwig Steiner und Religionslehrerin Elfi Hagenbichler, die die Leitung des Projektes innehatte.

Fünf Jahre nach Umsetzung des Projekts wurde der Kinderkreuzweg um QR-Codes ergänzt: Die einzelnen Stationen können nun nicht nur angesehen werden, mithilfe eines Smartphones und eines auf Tafeln angebrachten Codes kann zu jeder Station eine Erklärung angehört werden – Religionslehrerin Elfi Hagenbichler, auch freiberufliche Mitarbeiterin der Neunkirchner NÖN, leiht den Geschichten ihre Stimme. Sie freut sich über den modernen Kreuzweg: „Es hat mir viel Spaß gemacht, hier mitwirken zu dürfen. Während der Arbeit habe ich mich auch daran erinnert, wie schön es war, an diesem Projekt zu arbeiten.“

Und auch Gastwirtin Tanja Schwartz freut sich über die Erweiterung: „Da in der Pandemie keine großen Gruppen durch den Kreuzweg geführt werden können und somit auch gleichzeitig persönliche Erklärungen zu den Stationen fehlen, ist diese Lösung eine tolle Ergänzung für die Kreuzwegbesucher.“

Für Hagenbichlers Engagement hat Schwartz viel Lob parat: „Vor allem für die Kinder der VS St. Egyden ist Elfi eine lieb gewonnene Lehrerin, die auch sehr gut Geschichten erzählen kann. Jeder hört ihr gerne zu!“