FPÖ ist gegen Haltestellen-Schließung. St. Egydener Freiheitliche sprechen sich gegen Aus für ÖBB-Haltestelle Urschendorf aus. Ortschef hofft auf gute Lösung.

Von Elfi Hagenbichler. Erstellt am 17. Oktober 2020 (03:44)
Bürgermeister Wilhelm Terler will die Haltestelle erhalten, so das finanziell möglich ist.
FPÖ

Gegen die Willendorfer Überlegungen zur Schließung der ÖBB-Haltestelle Urschendorf sprechen sich die St. Egydener Gemeinderäte Robert Toder und Gerald Marangoni aus.

Zur Erinnerung: Im Zuge der notwendigen Schließung dreier Bahnübergänge in Willendorf – die NÖN berichtete mehrfach– gab es verschiedene Überlegungen, um kosten- und bürgerfreundliche Lösungen zu finden. Eine der angedachten Varianten war es, die Haltestelle Urschendorf nach Dörfles zu verlegen. Was der FPÖ aber gar nicht schmecken würde. „Die ÖBB-Haltestelle in Urschendorf ist insbesondere für Schüler aus St. Egyden, die in Wiener Neustadt eine Schule besuchen, von Bedeutung“, argumentiert Toder im Gespräch mit der NÖN. Auch für die Pendler und daher im Sinn eines attraktiven Schienennahverkehrs auf der „Puchbergerbahn“ sollte die betreffende Haltestelle erhalten bleiben, betont der FPÖ-Gemeinderat. Angesichts der hohen Kosten für eine den Sicherheitsvorschriften entsprechende Sanierung müsse man allerdings den Bedarf und die finanziellen Aufwendungen gegeneinander abwägen.

Bürgermeister Wilhelm Terler will die Haltestelle erhalten, so das finanziell möglich ist.
Gemeinde

Auch der St. Egydener Bürgermeister Wilhelm Terler (ÖVP) ist bestrebt, die beste Lösung für die Bevölkerung zu finden. Er spricht sich für eine Erhaltung der Station Urschendorf aus, soweit das wirtschaftlich im Bereich des Möglichen liege. Er habe diesbezüglich bereits mit dem Willendorfer Ortschef Kontakt aufgenommen, um möglichst bürgerfreundliche und wirtschaftliche Lösungen zu erarbeiten.

„Ich kann nicht für die ÖBB sprechen, aber ich bin mir sicher, dass sie Lösungen anstreben, von denen alle profitieren, auch die Gemeinde St. Egyden“, kommentiert der Willendorfer Bürgermeister Hannes Bauer (ÖVP) die Sorge Toders.