Tag der Arbeit: Neunkirchens SPÖ fordert „Kurswechsel“. Jahr für Jahr begehen Österreichs Sozialdemokraten am 1. Mai den „Tag der Arbeit“ – wie bereits 2020 heuer allerdings nicht in der gewohnten Form. Daher wurde unter anderem via sozialer Medien auf das Thema aufmerksam gemacht – unter anderem auch mit einem selbst produzierten Video.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 01. Mai 2021 (17:43)
Gemeinderat Andreas Reither, Gemeinderat Christian Moser, Bundesrätin sowie SPÖ-Stadtparteivorsitzende Andrea Kahofer, Bezirksfrauenvorsitzende Gerlinde Metzger, Sektionsobfrau Ilse Steiner, "Junge Generation"-Vorsitzender Wolfgang Jahrl und Wirtschaftsverband-Vorsitzender Gustav Morgenbesser.
Usercontent, SPÖ-Stadtorganisation Neunkirchen

In einer gemeinsamen Erklärung der Sektionsobleute fordert die SPÖ „einen Kurswechsel für Österreich“ und „vollen Einsatz für die Menschen“. Unter anderem bekräftigen SPÖ-Stadtparteivorsitzende Andrea Kahofer und ihre Mannschaft ihre Forderung nach einer Joboffensive und „dem größten Konjunkturpaket in der Geschichte der Zweiten Republik“, wie es in einer Aussendung heißt.

„Außerdem ist es höchste Zeit, dass endlich das Arbeitslosengeld kräftig erhöht wird“, meint der Vorsitzende des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes, Gustav Morgenbesser. Dadurch könne der Konsum angekurbelt und die lokale Wirtschaft gestärkt werden, zeigt er sich überzeugt.

Appelliert wird aber auch, mehr Maßnahmen für Menschen in sogenannten systemerhaltenden Berufen zu setzen und den Fokus auf die Frauen in der Krise zu lenken – schließlich seien diese besonders von den Auswirkungen der Pandemie betroffen, wie Peischings Ortsparteivorsitzende Gerlinde Metzger betont: „Frauen, die von der Regierung während der Krise völlig im Stich gelassen wurden, müssen endlich besser unterstützt werden.“

Abseits dessen müsse sich die Politik auch Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen – etwa in den Bereichen Bildung und Sport – widmen, heißt es. Und: Der Kampf gegen das Virus sei zwar entscheidend, „Österreich braucht aber auch eine Politik, die klare Maßnahmen und Programme gegen die Rekordarbeitslosigkeit und gegen den Wirtschaftseinbruch setzt, anstatt sich von Lockdown zu Lockdown zu hanteln“, wie es Klubobmann und Stadtrat Günther Kautz formuliert.