Spatenstich für Ternitzer Polytechnikum. Nach jahrelanger Verhandlung war es heute Vormittag nun endlich soweit: Die Stadtgemeinde Ternitz hat zum Spatenstich für den Um- und Zubau des Ternitzer Polytechnikums geladen.

Von Tanja Barta. Erstellt am 24. Mai 2019 (11:31)

"Gut Ding braucht Weile und das Ding wird sicher ganz gut", freut sich Direktor Erich Santner über den Fortschritt, den seine Schule bis Herbst 2020 machen wird. Als er vor 16 Jahren das Poly übernommen hat gab es drei Klassen, heute sind es mittlerweile fünf Klassen und kommenden Schuljahr wird sogar um noch eine weitere erhöht. "Das hat den Bau umso wichtiger für uns gemacht", so Santner.

Zukunft schaffen

Der Weg zum Spatenstich war aber kein einfacher. Jahrelang wurde zwischen den Städten Neunkirchen und Ternitz verhandelt. Im Vorjahr wurden dann die polytechnischen Schulsprengel von Neunkirchen und Ternitz zu einem vereint. Und somit haben dann auch die Planungen für den Um- und Zubau des Polys begonnen. "Wir wollen hier auch Qualität für die bestmögliche Ausbildung schaffen. Denn wir brauchen junge Mädchen und Burschen, die eine Facharbeiterausbildung machen", ist SPÖ-Bürgermeister Rupert Dworak vom Projekt überzeugt.

5,2 Millionen Euro werden übrigens in die Arbeiten fließen. Unter die zahlreichen Ehrengäste reihte sich auch Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl (SPÖ) ein. "Bildung ist ein wichtiger Baustein für Demokratie aber auch für die Zukunft. Und in Niederösterreich gibt es die besten Voraussetzungen für Bildung", so Schnabl, der den Schülern aber auch den Lehrern alles Gute wünscht. ÖVP-Bundesrat Martin Preineder plädiert wiederum an die anwesenden Jugendlichen, die "Chance, die Schule und Lehre bieten" nutzen sollten.

Über den genauen Fahrplan des Um- und Zubaus sowie die Finanzierung des Millionen-Projektes, gibt es mehr in der kommenden Print-Ausgabe der NÖN Neunkirchen.