Niederösterreicherin auf der Hohen Veitsch gestürzt. Am Sonntag ereigneten sich drei Alpinunfälle auf der Hohen Veitsch - auch eine Niederösterreicherin kam zu Sturz.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 15. Februar 2021 (09:23)
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Am Sonntag stürzte eine 48-jährige Niederösterreicherin aus dem Bezirk Neunkirchen bei der  „Spitzkehre“. Sie war gemeinsam mit ihrem Lebenspartner mit Schneeschuhen unterwegs. Der Rettungshubschrauber C17 wurde angefordert. Die Verunfallte lehnte eine Hubschrauberbergung jedoch (vermutlich im Schock) ab.

Einsatzkräfte der Bergrettung transportierten sie daraufhin mit dem Ajka ins Tal. Auch sie erlitt Verletzungen an den Beinen und im Gesicht. Eine Einlieferung in das Krankenhaus war nicht erforderlich. Laut ihren eigenen Angaben habe die Verletzte (sie war diesen Winter bereits sechsmal auf der Hohen Veitsch) noch nie solch eisige Verhältnisse erlebt.

Während des Abtransportes der 48-Jährigen Niederösterreicherin stürzte erneut ein Mann in der Schallerrinne. Er schlitterte rund 400 Meter an den Einsatzkräften vorbei. Nach Rücksprache mit der Bergrettung dürfte er sich bei dem Sturz jedoch nicht verletzt haben und benötigte keine weitere Hilfe.

Bereits kurz  zuvor verlor ein 47-jähriger Skitourengeher aus dem Mürztal bei einer „Spitzkehre“ das Gleichgewicht und stürzte zirka 150 Meter entlang der Rinne in Richtung Tal. Die Crew des Rettungshubschraubers C17 führte eine Taubergung durch und transportierte den Mann mit Verletzungen an den Beinen in das LKH Hochsteiermark, Standort Bruck/Mur.

Im Schigebiet Aflenzer Bürgeralm stürzte am Nachmittag Uhr eine 52-Jährige bei der Abfahrt. Die Rettung transportierte die Frau mit Verletzungen am Bein und am Becken in das LKH Hochsteiermark, Standort Bruck.

Bei den oben angeführten Unfällen standen Einsatzkräfte der Bergrettung Veitsch und Aflenz, sowie der Alpinpolizei Hochsteiermark im Einsatz.