Ternitz

Erstellt am 26. April 2017, 05:51

von Tanja Barta

Gerhard Zwinz macht die Straßen (un)sicher. Der 33-Jährige soll ab Mai Ansprechperson für die Bevölkerung sein und auch Bindeglied zur Polizei werden.

Sechs Monate lang wird Gerhard Zwinz (Zweiter v.r.) durch die Straßen Ternitz fahren und alle Auffälligkeiten melden. SPÖ-Stadtrat Peter Spicker, Bezirksinspektor Robert Muhr und SPÖ-Stadtchef Rupert Dworak freuen sich auf die Zusammenarbeit.  |  NOEN, Stadtgemeinde

Er ist der Mann, der sich ab Mai für die Sicherheit der Ternitzer mit Leib und Seele einsetzen wird – Gerhard Zwinz. Denn Zwinz wurde von SPÖ-Bürgermeister Rupert Dworak zum Sicherheitsbeauftragten ernannt. Was genau seine Aufgaben sein werden, erzählte der 33-Jährige der NÖN.

„Ich bin die Ansprechperson für die Bevölkerung und auch ein bisschen das Bindeglied zu Polizei und Gemeinde“, schildert Zwinz seine Hauptaufgabe.

Mit Elektroauto durch die Straßen

Ab 2. Mai wird er mit eigenem Telefon, Kamera und – ganz umweltfreundlich – mit einem Elektroauto durch die Straßen seiner Heimatstadt Ternitz fahren. „Ich werde aus dem Nichts auftauchen“, muss der 33-Jährige schmunzeln, als die Frage aufkommt, wann er dann genau unterwegs sein wird. „Ich werde wahrscheinlich am Nachmittag und am Abend oder auch mitten in der Nacht umherfahren. Einfach zu Zeiten, wo man nicht damit rechnet“, so der Kommandant der Betriebsfeuerwehr Schoeller Bleckmann. Neben dieser Berufung ist Zwinz auch noch Mitglied der FF Ternitz-Rohrbach.

Wie man daher mit Menschen umgehen sollte, weiß er schon genau. „Ich kann dann zum Beispiel einschätzen, wie ich reagieren soll, wenn sich zwei streiten oder so. Zudem habe ich auch durch die Leistung bei der Feuerwehr gewisse Ausbildungen absolviert“, erklärt Zwinz. Warum er zu diesem neuen Beruf ,Ja‘ gesagt hat? „Ich liebe den Umgang mit Menschen und will mich natürlich auch für die Sicherheit bei uns einsetzen“, ist Zwinz von seiner Entscheidung, Sicherheitspartner zu werden, überzeugt. Bis November wird er dieser Aufgabe nachgehen und dann werden die Ternitzer sehen, ob es auf den Straßen sicher genug ist...