Meilenstein bei neuem Poly gesetzt. Diskutiertes Vorhaben gilt nun als Vorzeigeobjekt. Gleichenfeier im neuen Poly.

Von Tanja Barta. Erstellt am 22. Januar 2020 (13:41)
Bürgermeister Rupert Dworak, Stadträtin Andrea Reisenbauer (beide SPÖ), die Landtagsabgeordneten Hermann Hauer (ÖVP) und Christian Samwald (SPÖ), Poly-Direktor Erich Santner (vorne), Wimpassings SPÖ-Bürgermeister Walter Jeitler, FPÖ-Landtagsabgeordneter Jürgen Handler und Puchbergs SPÖ-Bürgermeister Florian Diertl.
Tanja Barta

20. Mai 2019: Der Startschuss für den Zubau beim Polytechnikum in Ternitz ist gefallen. Für die Stadt selbst, aber auch die umliegenden Gemeinden ein Meilenstein. Denn bevor die ersten Arbeiten getätigt werden konnten, wurde diskutiert – und zwar jahrelang.

Die vergangenen Monate waren für Direktor Erich Santner und sein Lehrerteam alles andere als einfach. Denn das Polytechnikum platzte bereits aus allen Nähten. Grund dafür war nicht der direkte Ansturm auf das Poly, sondern unter anderem auch die Schließung des Polytechnikums in Neunkirchen. Diese Schüler wechselten damals alle nach Ternitz.

Die Zukunft der beiden Schulstandorte wurde dann heiß diskutiert. Kurze Zeit hieß es, dass es in Neunkirchen ein eigenes Projekt für eine Rückkehr des Polytechnikums geben würde. Diese Pläne wurden allerdings wieder verworfen.

Schulsprengel wurden zusammengelegt

Im Vorjahr entschied man dann, die Polytechnikum-Schulsprengel Neunkirchen und Ternitz zu einem zu machen und diesen dann auch als Schulsprengel Ternitz zu benennen. Mit der Zeit entstanden dann auch die Pläne rund um den Ausbau, in dem man in der Vorwoche eine Gleichenfeier abhielt. 5,1 Millionen Euro wurden von der Stadtgemeinde Ternitz dafür aufgenommen. Zurückbezahlt werden die Kosten dann von den Gemeinden, die in Ternitz auch Schüler haben (siehe Infobox).

Bei der Gleichenfeier zeigte man sich über alle Parteien hinweg stolz. „Das ist ein wichtiges Projekt für den ganzen Bezirk“, so SPÖ-Landtagsabgeordneter und Ternitz’ Vize Christian Samwald. Auch von ÖVP-Landtagsabgeordnetem Hermann Hauer gab es lobende Worte: „Wenn man an einem Strang zieht, sieht man, was weitergeht!“.

Von SPÖ-Bürgermeister Rupert Dworak gab es nicht nur ein großes Danke an Lehrer und Schüler: „Besonders bedanken möchte ich mich bei unserer Schulstadträtin Andrea Reisenbauer, die ständig versucht, uns als Schulstandort noch weiter auszubauen!“