ÖVP warnt: „Lücke bei Steg ist große Gefahr für Kinder“. Lücke zwischen Watschinger Steg und Lärmschutzwand bei Südbahn macht ÖVP Sorgen.

Von Tanja Barta. Erstellt am 12. Juni 2019 (03:40)
Tanja Barta
Diese Stelle sei laut ÖVP zu gefährlich.

Der Watschinger Steg ist für die Stahlstadt ein Wahrzeichen. Aber nicht nur das: Durch die Südbahn wurde Ternitz quasi in zwei Hälften geteilt, der Watschinger Steg ist dabei die wichtigste Verbindung beider Seiten. Und genau hier sieht die ÖVP Ternitz ein großes Sicherheitsproblem. Denn auf einer Seite des Steges befindet sich eine Lücke, bei der es keine Leitplanke oder sonstige Abgrenzung zu den Gleisen gibt. In den Augen der Volkspartei besteht hier dringender Handlungsbedarf.

„Wenn hier Frauen mit ihren Kindern entlang gehen und die Kinder vielleicht noch am Rad unterwegs sind, dann kann das schon sehr gefährlich werden“, meinen Gemeinderat Franz Fidler und Stadtrat Karl Pölzelbauer (ÖVP). Sie haben schon mehrmals auf diese, in ihren Augen gefährliche, Lücke hingewiesen. Unternommen wurde aber dennoch nichts. Damals hieß es seitens der Stadtgemeinde noch, dass hier nie eine Leitplanke war. „Das kann aber kein Argument gegen ein Geländer sein“, fordert Stadtrat Pölzelbauer dennoch eine Lösung für das Problem.

„Dass hier nie eine Schutzwand war, kann kein Argument gegen ein Geländer sein!“Karl Pölzelbauer, ÖVP-Stadtrat

Und genau diese Lösung hat nun SPÖ-Bürgermeister Rupert Dworak parat. Auch wenn er sagt: „Es ist dort noch nie etwas passiert. Man müsste schon mutwillig über einen drei Meter breiten Grünstreifen Richtung Böschung laufen, um auf die Gleise zu gelangen“, sieht der Stadtchef hier keine große Gefahr für die Bürger. Dennoch möchte er handeln. Nachdem die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) hier die Lärmschutzwand an dieser Stelle nicht bis zum Steg gebaut haben, lässt nun die Stadtgemeinde selbst im Sommer ein Geländer montieren, um den Weg zum Watschinger Steg sicherer zu machen.

„Da es um die Sicherheit geht, ergreifen wir seitens der Stadt die Initiative“, so der SPÖ-Bürgermeister.

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