Sozialmarkt bekommt einen neuen Schliff. Ab 10. Februar soll es mit den Umbauarbeiten im SOMA losgehen. Insgesamt wird es drei große Bauabschnitte geben.

Von Tanja Barta. Erstellt am 03. Februar 2018 (05:00)
Tanja Barta
Beim Lokalaugenschein hatte es im Markt selbst rund 16 Grad. Unter anderem besteht auch für Melitta Flechl, Regionalmanagerin Manuela Pusker, Pressesprecherin Claudia Zwingl und Simone Kral-Musil dringender Handlungsbedarf.

Sozialmärkte (SOMA) werden in Österreicher – leider – immer wichtiger. So steigen auch bei jenem in Ternitz die Besucherzahlen immer weiter an. Um den Markt bei den Sozialbedürftigen beliebter und ansehlicher zu machen, wird in der Stadtgemeinde ab 10. Februar umgebaut.

Secondhand-Shop: Drei bis vier Wochen geschlossen

„Bei vielen ist die Hemmschwelle sehr groß, wenn sie zu uns kommen. Sie wollen nicht, dass man sie sieht, wenn sie in den alten, unmodernen Markt gehen. Genau das wollen wir ändern“, nennt SOMA-Regionalmanagerin Manuela Pusker im NÖN-Gespräch nur einen Grund für den Umbau.

Auch die Gegebenheiten des Gebäudes selbst macht dem Team rund um Pusker sorgen: „Im Winter müssen wir mit Jacken hier sitzen, weil es so kalt ist. Wir heizen zwar ein, doch dadurch, dass die Dämmung so schlecht ist, wird es erst warm, wenn wir wieder nach Hause gehen!“

„Bei vielen ist die Hemmschwelle sehr groß, wenn sie zu uns kommen. Sie wollen nicht, dass man sie sieht!“Manuela Pusker.

Und genau deshalb geht es am 10. Februar endlich mit dem Umbau los. Begonnen wird im derzeitigen vorderen Einkaufsbereich.

„Wir werden unseren Secondhand-Shop für drei bis vier Wochen schließen. Dort wird sich vorübergehend der Lebensmittelbereich befinden“, erklärt Pusker den ersten Schritt. Zudem betont sie, dass trotz des Umbaus der Einkaufsbereich immer geöffnet haben wird.

Neue Sortierstraße und Kaffeehausbereich

Schritt zwei ist die Errichtung einer neuen Sortierstraße. „Hier wird vor allem die Kleidung für unseren Secondhand-Shop aussortiert. Nach dem Umbau wird es nämlich auch einen ‚Young-Fashion‘-Bereich geben“, freut sich die Regionalmanagerin.

Im dritten Bauabschnitt wird sich dann alles um den Kaffeehausbereich und das derzeitige Büro drehen. „Hier haben wir sogar eine komplette Kaffeehausgarnitur geschenkt bekommen. Wirklich sehr toll“, ist Pusker allen Spendern dankbar.

Falls nach diesen Arbeiten noch Budget vorhanden ist, dann möchte man noch in die Sanitäranlagen, aber auch den Außenbereich investieren. „Hier wären der Müllplatz aber auch ein neuer Außenanstrich sehr wichtig“, erklärt die SOMA-Regionalmanagerin.