Ternitz verdoppelt Fonds für soziale Härtefälle. Wer schnell hilft, der hilft doppelt. Nach diesem Motto ist nun auch der Beraterstab von SPÖ-Bürgermeister Rupert Dworak in Ternitz vorgegangen. Er und sein Team einigten sich darauf, den Fonds für soziale Härtefälle wegen der Coronakrise und deren Folgen zu verdoppeln. Somit wird die Summe auf 220.000 Euro aufgestockt.

Von Tanja Barta. Erstellt am 03. April 2020 (05:13)
SPÖ-Stadtrat Franz Stix und die Stadtgemeinde möchten sozialen Härtefällen helfen.
zVg

Obwohl der Härtefälle-Fonds im Budget noch mit 110.000 veranschlagt war, haben sich Stadtchef Dworak und sein Team dazu entschlossen, diesen gleich um nochmal 110.000 Euro aufzustocken. "Damit können wir in einem Jahr all jenen helfen, die unsere Unterstützung benötigen", so SPÖ-Sozialstadtrat Franz Stix.

Die Stadtgemeinde möchte so den Folgen der Coronakrise, wie zum Beispiel der Arbeitslosigkeit und somit steigenden Herausforderungen für viele Personen, etwas vorbeugen und helfen. "Uns erreichen täglich Anrufe und Informationen, dass viele unserer Bürger in eine finanzielle Notlage kommen. Trotz veränderter Einkommenssituation aufgrund der Epidemie, müssen Strom, Miete und andere Rechnungen bezahlt werden", so Stix über die Probleme einiger Ternitzer Bürger. Die Änderungen des Voranschlages sollen laut Aussendung im ersten Nachtragsvoranschlag berücksichtigt werden.