Ein Pilotprojekt für die Gesundheit. Ternitzer Firmen sind Teil eines besonderen Projektes im deutschen Sprachraum.

Von Tanja Barta. Erstellt am 26. März 2020 (03:34)
Gernot Loitzl ist Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung.
zVg

Unter dem Titel „Gesunde Betriebsnachbarschaft“ startet noch in diesem Jahr ein ganz besonderes Projekt in der Stahlstadt. Ziel dabei ist es, Konzepte und Strukturen zur Umsetzung von betrieblicher Gesundheitsförderung zu entwickeln.

„Das Konzept hinter diesem Projekt ist es, betriebliche und kommunale Gesundheitsförderung zu vereinen. Zum einen bekommt jeder teilnehmende Betrieb eine kostenlose Beratung und Begleitung bei einem eigenen, konkret auf das eigene Unternehmen abgestimmten Gesundheitsförderungsprojekt. Zum anderen werden 2020 und im ersten Halbjahr 2021 in der Region Workshops, Vorträge und Seminare zu verschiedenen Gesundheitsthemen stattfinden, an denen Ternitzer Unternehmer und deren Mitarbeiter teilnehmen können“, erklärt Gernot Loitzl, Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung.

Ternitz wurde für das Pilotprojekt deswegen ausgewählt, weil es hier kleine als auch große Unternehmen gibt. „Zusätzlich haben in Ternitz bereits einige Unternehmen betriebliche Gesundheitsförderungsprojekte durchgeführt und gingen sozusagen mit gutem Beispiel voran“, so Loitzl weiter.

Auch ganz kleine Unternehmen miteinbezogen

Das Außergewöhnliche an diesem Projekt ist aber ein ganz bestimmter Aspekt. Denn erstmals werden auch ganz kleine Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern miteinbezogen und angesprochen. „Für sie gab es bislang keine Angebote zu betrieblicher Gesundheitsförderung“, so Loitzl weiter.

Er meint zudem, dass das Thema „gesund arbeiten“ auch nach der Coronakrise eine große Rolle spielen wird: „Es wird sicher relevant sein – wahrscheinlich mehr denn je!“