Bluttat: Verdächtiger verließ Intensivstation. Der Gesundheitszustand des 61-Jährigen, der am Montag eine Pensionistin in Thomasberg (Bezirk Neunkirchen) getötet haben soll, hat sich gebessert. 

Von APA, Redaktion. Update am 20. September 2019 (16:01)
Einsatzdoku

Der Mann durfte die Intensivstation des Landesklinikums Wiener Neustadt verlassen. Noch am Freitag sollte der Verdächtige in die Krankenabteilung einer Justizanstalt überstellt werden, teilte eine Sprecherin des Landesgerichts Wiener Neustadt mit.

Der Transfer des 61-Jährigen sei "vorbehaltlich medizinischer Erwägungen für heute" geplant, hieß es seitens des Gerichts auf APA-Anfrage. Am frühen Freitagnachmittag befand sich der Beschuldigte auf einer Normalstation des Landesklinikums Wiener Neustadt.

Der Mann soll nach der Bluttat am Montagabend im Einfamilienhaus des 85-jährigen Opfers geflüchtet sein, wurde wenig später auf der Südautobahn (A2) von einem Lkw angefahren und verletzt. Längere Zeit lag der 61-Jährige im künstlichen Tiefschlaf. Noch auf der Intensivstation wurde er am Donnerstag durch die Haftrichterin befragt und gab dabei die Tat zu. Über den Verdächtigen - er soll der Bankberater des Opfers gewesen sein - wurde die Untersuchungshaft verhängt.

Nach Angaben von Erich Habitzl, dem Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt, gab es am Freitag keine neuen Details zur Verantwortung des 61-Jährigen. Das vorläufige Obduktionsergebnis kündigte Habitzl einmal mehr für den kommenden Montag an. Bisherigen Erkenntnissen zufolge soll gegen die 85-Jährige stumpfe Gewalt ausgeübt worden sein.