Gutes tun auf Reisen. Im Rahmen ihres Afrika-Aufenthalts lernten Gemeinderat Franz und Gattin Susi Heissenberger auch die Bevölkerung kennen.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 21. Juli 2019 (05:00)
Heissenberger
SPÖ-Vorsitzender und Gemeinderat Franz Heissenberger und seine Frau Susi bei ihrem Urlaub in Kenia, wo sie neue Bekanntschaften schließen konnten.

„Jeden Tag eine gute Tat!“ Unter diesem Motto starteten die Thomasberger Franz und Susi Heissenberger ihre Reise nach Kenia. Und der war für den Ortsparteivorsitzenden der SPÖ Grimmenstein-Edlitz-Thomasberg und seine Gattin durchaus umfangreich: Die beiden unternahmen eine Rundreise durch das Land, übernachteten in Zelten und erkundeten – mit bewaffneten Rangern – den Regenwald.

Doch die beiden hatten sich nicht nur Sightseeing zum Ziel gesetzt – sie wollten auch die Bevölkerung kennenlernen und Gutes tun. „Wir hatten 46 Kilogramm Freigepäck sowie zehn Kilogramm freies Handgepäck – dieses Kontingent nützten wir voll aus, um Gutes zu tun“, so Susi Heissenberger zur NÖN.

Schulsachen wurden an Lehrer übergeben

In ihren Koffern hatten die Thomasberger Babykleidung, eine große Reisetasche voller Stofftiere sowie Buntstifte, Hefte und Schreibgeräte. Und auch ein Fußball durfte nicht fehlen. „Die Stofftiere hatten wir von unserer Tochter Sabine, die Buntstifte von einem Freund“, so Heissenberger. Während die Kleidung dem Zimmerboy, dem Gärtner, dem Kofferträger oder jemandem von der Straße geschenkt wurde, wurden die Schulsachen direkt an der Grenze zu Tansania einem Lehrer übergeben. „Diesen haben wir beim Schulausflug getroffen.“

Das Fazit der Heissenbergers nach ihrer Reise? „Der Urlaub war sehr lehrreich und tat gut. Es ist aber sicher nicht jedermanns Sache, zu zweit quer durch Afrika zu reisen!“