Siebzig Jahre Zweisamkeit. Astrid und Johann Csank aus Thomasberg feierten kürzlich ihr 70-jähriges Ehejubiläum, die sogenannte „Gnadenhochzeit“. Viel Vertrauen zeichnet ihre Beziehung aus.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 03. November 2016 (05:26)
Gemeinde
Herta Csank, Pfarrer Ulrich Dambeck, Johann mit Astrid Csank, Michael Polleross, Bgm. Engelbert Ringhofer und Hans Csank feierten.

70 Jahre ist es her, dass Johann Csank – exakt an seinem 25. Geburtstag – seine Astrid zur Frau nahm. „Aber so lange her kommt mir das gar nicht vor“, muss der rüstige 95-Jährige im NÖN-Gespräch lächeln.

Kennengelernt haben sich Astrid und Johann Csank im Jahr 1946 – ihre erste Begegnung haben beide noch gut vor Augen. „Sie hat mir gleich gefallen, ich wusste gleich, dass ich sie heiraten will“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Und Ehefrau Astrid, sie ist 91 Jahre, ergänzt lächelnd: „Tatsächlich hat er mich nicht mehr ausgelassen!“

Seit sich die Csanks kennengelernt haben – und sich schließlich ein halbes Jahr danach in Edlitz das Ja-Wort gaben – hat sich viel verändert. Johann Csank lebt im Alten- und Pflegeheim Mater Salvatoris in Pitten, Gattin Astrid wohnt in ihrem gemeinsamen Haus an der Wechselbundesstraße.

Kontakt haben die beiden jeden Tag – telefonisch. „Und jeden Sonntag kommt er mich um drei Uhr Nachmittag besuchen“, so Astrid Csank. Und wie lautet nun das Geheimnis für eine so lange Ehe? Astrid Csank weiß es: „Man muss das Gute bei seinem Partner sehen und viel Vertrauen haben!“