Trauer um früheren Vizebürgermeister Dienbauer. Früherer Vizebürgermeister von Thomasberg und Obmann des örtlichen Seniorenbundes verstarb im 97. Lebensjahr. Bürgermeister Engelbert Ringhofer würdigt ihn als besonders engagierten Kommunalpolitiker.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 31. Mai 2020 (16:18)
Trauer um Ludwig Dienbauer. Fotos: privat (Verstorbener) bzw. Dmitriy Yermishin/Shutterstock.com (Hintergrund)
privat bzw. Dmitriy Yermishin/Shutterstock.com (Hintergrund)

Er war langjähriger Kommunalpolitiker, engagierter Funktionär bei ÖAAB und Seniorenbund und in Thomasberg eine Institution: Am Montag ist Ludwig Dienbauer im Alter von 96 Jahren gestorben.

Trauer um Ludwig Dienbauer.
privat

In den Gemeinderat wurde Dienbauer 1970 gewählt, wo er auch gleich geschäftsführender Mandatar für die ÖVP wurde. Zehn Jahre später rückte er, unter ÖVP-Bürgermeister Alfred Bauer, zum Vizebürgermeister auf. Eine Funktion, die er bis 1995 bekleidete, die letzten drei Jahre bereits unter dem amtierenden ÖVP-Bürgermeister Engelbert Ringhofer. Dieser verliert mit Dienbauer auch einen persönlichen Freund, wie er sagt: „Ludwig Dienbauer hat im Gemeinderat eine ,Gemeinsamkeit‘ erwirkt, die bis heute anhält. Er war höflich, hilfsbereit und die Zusammenarbeit hat immer bestens funktioniert.“ 

Bestürzt zeigt sich auch ÖVP-Bezirksparteichef Hermann Hauer über Dienbauers Ableben. Die Region verliere mit Dienbauer „eine starke Persönlichkeit, die sich immer für die Menschen eingesetzt hat“, wie er betont. Bis zuletzt war der frühere Vizebürgermeister bei Veranstaltungen anzutreffen – etwa zu Jahresbeginn bei der Faschingsfeier der Seniorenbund-Ortsgruppe Thomasberg, die er 22 Jahre als Obmann leitete. Daneben wirkte Dienbauer sogar 15 Jahre lang als Teilbezirksobmann und elf Jahre als Erster Obmann-Stellvertreter des Bezirkes.
Die Verabschiedung von Ludwig Dienbauer fand im engsten Familienkreis statt. 

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