1,7 Millionen Euro für Skigebiete. 1,7 Millionen Euro haben die NÖ Bergbahnen in die Skigebiete investiert - so auch in Mönichkirchen. Hier wurde zusätzlicher Parkraum geschaffen.

Von Philipp Grabner. Erstellt am 28. November 2019 (20:45)
Das Skigebiet Mönichkirchen.
Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee

Insgesamt 1,7 Millionen Euro haben Niederösterreichs Bergbahnen in Vorbereitung auf die kommende Wintersaison in die Skigebiete investiert. Das gab "eco-plus", die Wirtschaftsagentur Niederösterreichs, in einer Aussendung bekannt. Die "eco-plus"-Tochter NÖ-BBG ist Mehrheitseigentümer der Skigebiete in Annaberg sowie Mönichkirchen-Mariensee und St. Corona am Wechsel (Bezirk Neunkirchen) und gemeinsam mit der Schröcksnadel-Gruppe am Hochkar und in Lackenhof am Ötscher. 

Die steigenden Qualitätsansprüche der Gäste hätten zu der Investition geführt, betont die für Wirtschaft und Tourismus zuständige Landesrätin Petra Bohuslav (ÖVP): "Niederösterreichs Skiregionen konzentrieren sich auf Familien mit Kindern und wollen dieser Zielgruppe beste Qualität und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten!" 

"eco-plus"-Geschäftsführer Jochen Danninger, Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP) und NÖ-BBG- Geschäftsführer Markus Redl.
Fred Lindmoser

Die Liste der umgesetzten Maßnahmen ist vielfältig. Für die Annaberger Lifte wurden unter anderem drei zusätzliche Beschneiungsgeräte angeschafft. Bei den Ötscherliften gibt es eine zusätzliche Skitouren-Strecke und eine neue Schneeschuhwanderroute. Beinahe alle Regionen hätten Verbesserungen bei den Zutrittssystemen und der technischen Ausrüstung vorgenommen.

In Mönichkirchen wurde zusätzlicher Parkraum geschaffen (NÖN und NÖN.at berichteten ausführlich). „Nicht zuletzt ist die hervorragende Erreichbarkeit der Skigebiete aus den Ballungszentren auch ein Beitrag zu mehr Lebensqualität und zum Klimaschutz. Denn so ein Winterurlaub in Österreich verursacht nur etwas mehr als ein Fünftel der Treibhausgas-Emissionen eines Spanien-Urlaubs mit dem Flugzeug“, so Jochen Danninger, Geschäftsführer der "eco-plus".