Vortrag in Gloggnitz: Folgen eines „Blackouts“

Veranstaltungsreihe wurde mit Vortrag in Gloggnitz gestartet.

Erstellt am 21. Oktober 2021 | 05:13
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Umweltstadtrat Wolfgang Hahnl, Bürgermeisterin Irene Gölles (beide „WfG“), Peter Stehlik (Zivilschutzverband), Jasmin Patriarca, Bernhard Steiner-Deditz, Gemeinderätin Iris Hintringer (SPÖ) und Alexandra Farnleitner-Ötsch („Weltkulturerbe-Region Semmering-Rax“).
Foto: Elfi Hagenbichler

„Stellen sie sich vor, es ist Dienstagmorgen, 7. 10. - und plötzlich gibt es keinen Strom“, mit diesem Szenario konfrontierte Peter Stehlik vom Niederösterreichischen Zivilschutzverband vergangenen Donnerstag sein Publikum im Stadtsaal Gloggnitz. „Blackout und ein krisensicherer Haushalt“ war der erste Teil und zugleich Auftakt der Veranstaltungsreihe „Region wird Blackout-fit“. Rund hundert interessierte Teilnehmer aus Gloggnitz und den umliegenden Orten konnten sich über mögliche Ursachen und Auswirkungen auf das unmittelbare Umfeld des einzelnen Bürgers informieren.

Die Veranstaltungsreihe ist Teil eines größeren Projektes, an dem auf Initiative der Stadtgemeinde Gloggnitz in Zusammenarbeit mit der „Weltkulturerbe-Region Semmering-Rax“ intensiv gearbeitet wird. Umgesetzt werden soll „Gloggnitz wird Blackout-fit“ unter Einbindung von Politik, Experten, Einsatzorganisationen und vor allem der Bevölkerung. 

„Wir wollen keine Angst machen!“

Gerade die Vorbereitung der Bevölkerung spiele für die Bewältigung einer möglichen Krise eine wesentliche Rolle, betonte Stehlik: „Wir wollen, dass Sie alle sagen können: Ich habe vorgesorgt, so kann ich diese Situation überstehen!“ 

Vier weitere Veranstaltungen werden bis zum Jahresende noch folgen, die das Thema „Blackout“ aus verschiedenen Blickrichtungen beleuchten.  „Wir wollen anderen Gemeinden einen Anstoß geben“, meinte Hausherrin und Bürgermeisterin Irene Gölles (Liste „Wir für Gloggnitz“), „wir sitzen alle im selben Boot!“