Verfahren gegen Direktor eingestellt. Aus Mangel an Beweisen wird Staatsanwaltschaft keine Anklage erheben.

Von Christian Feigl. Erstellt am 07. Juli 2014 (10:13)
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Paukenschlag um einen außer Dienst gestellten Hauptschuldirektor im Bezirk Neunkirchen: Die ursprünglich erhobenen Vorwürfe der sexuellen Belästigungen sind für das Gericht haltlos, das Verfahren wurde eingestellt.

„Das Verfahren wurde mit 23. Juni eingestellt“, teilt Staatsanwalt Erich Habitzl auf Anfrage der NÖN Neunkirchen mit. Als Begründung nennt der Pressesprecher der Wr. Neustädter Staatsanwaltschaft „Mangel an Beweisen“. Die Sache sei damit vom Tisch. Wie von der NÖN berichtet, hatten Schüler schwerwiegende Vorwürfe geäußert, dass sie der Pädagoge begrapscht habe. Die Einvernahmen dauerten mehrere Wochen, mehr als ein Dutzend Personen wurden befragt.

Eine Geschichte, die auch die Ortschaft in zwei Lager spaltete: In jenes, das den Direktor verteidigte und das andere, das doch an Einiges mehr als Gerüchte glaubte.

Der Schuldirektor selbst hingegen wies die Vorwürfe stets von sich, sprach von einer Verleumdungskampagne und einem Komplott. Schließlich dürfte auch der Staatsanwaltschaft die Suppe zu dünn gewesen sein. Mit der Einstellung des Verfahrens ist die Angelegenheit somit offiziell beendet.