Verkehrslösung für "Guglhupf" in Neunkirchen gefordert

Erstellt am 25. Jänner 2023 | 06:00
Lesezeit: 2 Min
Fahrbahn bei der neuen Überführung zu schmal, Gegenverkehr zu spät zu sehen.
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Nach einem Zwischenfall am „Guglhupf“, wie die Überführung der Südbahn am Peischinger Triftweg auch genannt wird, mehren sich nun die kritischen Stimmen, die aktuelle Verkehrssituation zu überdenken. Denn die Auffahrtsrampen sind aus beiden Richtungen nicht einsehbar und da die Fahrbahnbreite es nicht erlaubt, dass zwei Fahrzeuge nebeneinander passieren können, kommt es vor allem auf der Spitze, also in der Mitte der Überführung immer wieder zu gefährlichen Situationen. So auch in der Vorwoche, als eine junge Lenkerin aufgrund eines entgegenkommenden Fahrzeugs zurückschieben musste, aufs Bankett geriet und erst von der Feuerwehr Peisching aus ihrer misslichen Lage befreit werden konnte. „Es herrscht Handlungsbedarf. Es gehört unbedingt etwas unternommen“, drängt nun so wie SPÖ-Infrastrukturstadtrat Günther Kautz auch ÖVP-Stadtchef Herbert Osterbauer auf eine baldige Lösung.

Die soll es spätestens nach der Verkehrsverhandlung mit der BH Neunkirchen am 15. Februar geben. „Uns schwebt eine Lösung mit einer Signalanlage vor“, so Osterbauer. „Aber nicht wie bei einer Ampel mit Rotlicht, sondern mit einem Lichtschranken, der beim Einfahren auf der Gegenseite signalisiert, dass nun ein Fahrzeug unterwegs ist“, präzisiert Stadtpolizeichef Klaus Degen. Die Entscheidung liegt beim Sachverständigen, die Kosten dafür muss die Stadt tragen.

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