Bezirk Neunkirchen: Gastro hat‘s wieder schwerer. Bezirkswirtesprecher Hannes Beisteiner sieht neue Regeln skeptisch und fürchtet „Todesstoß“ für die Nachtgastronomie.

Von Thomas Wohlmuth und Philipp Grabner. Erstellt am 15. September 2021 (04:32)
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Genesen, getestet, geimpft? Aktuell gilt die 3G-Regel in der Gastronomie – diese wird auch im Alten Brauhaus in Neunkirchen kontrolliert. Am Foto: Hans Bauer junior.
Thomas Wohlmuth

Den Status quo beibehalten – das fordert, kurz zusammengefasst, Bezirkswirtesprecher Hannes Beisteiner. „Ich habe so gut wie keine Probleme mit den Kontrollen, viele zeigen ihren 3G-Nachweis oft schon unaufgefordert her. Meiner Meinung nach sollte es dabei bleiben und weiterhin strikt kontrolliert werden.“

Die Verschärfungen in der Nachtgastronomie – Stichwort 2G-Regel – sieht Beisteiner höchst skeptisch: „Die haben es ohnehin schon so schwer, ich fürchte, dass das der Todesstoß für die Branche ist!“ Der Peischinger Dorfwirt plädiert abseits dessen für das Offenhalten der Teststationen und die Möglichkeit, sich die Antikörper schnell checken zu lassen.

Hans Bauer junior vom Alten Brauhaus in der Bezirkshauptstadt rechnet bereits mit weiteren Maßnahmen: „Ich glaube nicht, dass es dabei bleiben wird, es werden weitere Verschärfungen kommen“, meint er gegenüber der NÖN. Seine Hoffnung ist klar: „Dass die Gastronomie offen bleiben darf!“

Zunehmende Unsicherheit bei den Gästen ortet Rene Barta von der Bar „House“ in Neunkirchen: „Ich persönlich finde die Maßnahmen nicht dramatisch, aber ich bemerke, dass sich die Leute vermutlich nicht mehr auskennen und deshalb das Fortgehen meiden.“