Gloggnitzer Busplatz wird erst 2021 umgebaut. Bus- und Vorplatz beim städtischen Bahnhof werden neu gestaltet – aufgrund der aktuellen Situation aber erst nächstes Jahr.

Von Gerhard Brandtner. Erstellt am 10. Juli 2020 (05:22)
Der Vorplatz und Busbahnhof wird neu gestaltet. Die Pläne dafür gibt es schon, wie Bürgermeisterin Irene Gölles (Liste „Wir für Gloggnitz“) beim NÖN-Lokalaugenschein berichtet.
Gerhard Brandtner

Eigentlich war geplant, den Bus- und Vorplatz beim Bahnhof Gloggnitz noch in diesem Jahr umzugestalten. Die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Coronavirus machten dem aber einen Strich durch die Rechnung.

Aufgehoben ist jedoch nicht aufgeschoben: Nun soll der Umbau im kommenden Jahr starten. „Da die Stadtgemeinde für die Erhaltung des Vorplatzes beziehungsweise des Busbahnhofes zuständig ist, ist es unsere Aufgabe, die notwendigen Maßnahmen zu treffen“, erklärt Bürgermeisterin Irene Gölles (Liste „Wir für Gloggnitz“) gegenüber der NÖN Neunkirchen.

Land steuert bis zu 30 Prozent der Kosten bei

Damit trägt die Stadt auch dem Umstand Rechnung, das der Bahnhof ein wichtiger Busknotenpunkt ist. „Sowohl für viele Schüler, als auch für Gäste ist es ein wichtiger Umsteigepunkt von Bus in Bahn beziehungsweise umgekehrt“, weiß Gölles. Und da man auch von einer Steigerung des Busverkehrs in der Region ausgeht, soll der Platz modern gestaltet werden, damit ein gefahrloses Zu- und Abfahrten der Busse gewährleistet ist. Auch die Auftrittsflächen werden neu gestaltet. Die Kosten beziffert Gölles mit rund 65.000 Euro, wobei eine Förderung des Landes von bis zu 30 Prozent erwartet werden darf.

Bis die Baugeräte anrollen, wird es aber noch dauern. Die zweimonatige Bauphase wurde auf Sommer 2021 verschoben.