Endlich: Grund für neues Schwarzauer FF-Haus fixiert. 5.000 Quadratmeter werden am Ortsrand für den Neubau bereitgestellt. Mit Lösung sind alle zufrieden.

Von Christian Feigl. Erstellt am 08. September 2021 (05:28)

Gut Ding braucht Weile, aber jetzt ist es soweit: Für den geplanten Neubau des Feuerwehrhauses in Schwarzau am Steinfeld konnte ein Grundstück gefunden werden. Und noch dazu eines, mit dem alle Beteiligten zufrieden sind. Die dementsprechenden Verträge sollen in der am 7. September (nach Redaktionsschluss) unterzeichnet worden sein. Konkret handelt es sich bei dem Grundstück um das Areal hinter dem Marterl auf der Landestraße Richtung St. Egyden. „Ich freue mich wirklich, weil das ein großer Schritt nach vorne ist“, ist ÖVP-Bürgermeisterin Evelyn Artner mit der Standortfindung happy. Für sie war vor allem wichtig, dass sich das neue Haus der Freiwilligen Feuerwehr nicht mehr unmittelbar im Ortszentrum befindet.

„Einsätze in der Nacht wurden von der Nachbarschaft oft als störend empfunden. Der Ortsrand bietet zudem mehr Möglichkeiten“, erklärt sie. Dem pflichtet auch Feuerwehrkommandant Thomas Streng bei: „Grundsätzlich sind wir mit dem Grundstück zufrieden, es ist passend und perfekt. Auch der Standort, zumal wir am derzeitigen immer wieder Probleme mit den Anrainern haben.“ Er freut sich, dass ein wichtiger Grundstein für die Zukunft gelegt wurde. Auch die SPÖ ist mit der Wahl zufrieden: „Unser Wunschgrundstück wäre zwar das Richtung Guntrams gewesen. Das Zukünftige ist zwar nur die zweitbeste Lösung, aber absolut in Ordnung“, so Klaus Hofer auf Nachfrage der NÖN. Den Baubeginn würde er sich sobald als möglich wünschen. Und Feuerwehrchef Thomas Streng hätte übrigens schon am liebsten „gestern“ damit begonnen: „Wenn es nächstes Jahr klappt, wäre es schön!“

Insgesamt ist der Grund 9.000 Quadratmeter groß, etwa 5.000 davon würden für die freiwilligen Helfer abfallen. Künftig müssen dort sechs Fahrzeuge untergebracht werden und Platz für 58 aktive Kameraden sein. Kostenschätzungen sowie erste Pläne gibt es noch nicht: „Erst nach den Vertragsunterzeichnungen“, so Streng, der aber jetzt schon verspricht, dass sich sein Team ordentlich selbst ins Zeug legen und einen Teil der Arbeiten in Eigenleistungen aufbringen wird.